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Arbeitsschutz - Produktsicherheit
 

 
 

19.02.2018

Persönliche Schutzausrüstung

Persönliche Schutzausrüstungen sind Vorrichtungen und Mittel, die zur Abwehr und Minderung von Gefahren für Sicherheit und Gesundheit einer Person bestimmt sind und von dieser am Körper oder an Körperteilen gehalten oder getragen werden.

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) darf nur auf dem Markt bereitgestellt werden, wenn sie den grundlegenden Anforderungen für Gesundheitsschutz und Sicherheit gemäß § 2 der Verordnung über die Bereitstellung von persönlichen Schutzausrüstungen auf dem Markt (8. ProdSV) entspricht.

Weiter hat der Hersteller
1. seinen Namen und seine Kontaktanschrift auf der PSA anzugeben,
2. die PSA mit einer eindeutigen Kennzeichnung zur Identifikation zu versehen,
3. das CE-Kennzeichen gut sichtbar, leserlich und dauerhaft auf der PSA anzubringen. Ist dies aufgrund besonderer Merkmale des Erzeugnisses nicht möglich, kann das CE-Kennzeichen auf der Verpackung angebracht werden,
4. sicherzustellen, dass der PSA eine Informationsbroschüre in deutscher Sprache beigefügt ist.

Hinweis:
Ab dem 21.04.2018 gilt die neue Verordnung (EU) 2016/425. Diese löst die Richtlinie 89/686/EWG, die durch die 8. ProdSV in nationales Recht umgesetzt wird, ab.