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Arbeitsschutz
 

 
 

25.07.2016

Bedeutung des Arbeitsschutzes und der Überwachung

Das Dezernat 56 "Betrieblicher Arbeitsschutz überwacht die Umsetzung der staatlichen Arbeitsschutzvorschriften in den Betrieben und auf Baustellen im Regierungsbezirk. Das Themenspektrum erstreckt sich von der Arbeitsgestaltung  über Anlagensicherheit, Chemikaliensicherheit, Mutterschutz und Jugendarbeitsschutz bis hin zur Arbeitszeit und den Psychischen Belastungen.

 

Die Zukunft der Wirtschaft und Gesellschaft unseres Landes hängt von den Menschen im Arbeitsleben ab. Ungesunde Arbeitsbedingungen, risikobehaftete und sozialschädliche Arbeitsverhältnisse müssen bekämpft werden; eine gesundheitsgerechte und gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeit muss unterstützt werden. Der Arbeitsschutz sorgt für die Erhaltung und Förderung von Sicherheit und Gesundheit in der Arbeitswelt und leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes.

 

  • Kernaufgabe des Dezernates
    Die Kernaufgabe des Dezernates besteht darin, die Einhaltung/Umsetzung der staatlichen Arbeitsschutzvorschriften in den Betrieben und auf Baustellen im Regierungsbezirk zu überwachen und bei der Feststellung von Defiziten auf einen nachhaltigen rechtskonformen Zustand hinzuwirken.
    Dabei verstehen wir Arbeitsschutz als umfassenden Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt, bei dem die Aspekte der Technikgestaltung, der Arbeitsorganisation und der sozialen Beziehungen miteinander verknüpft sind.

 

  • Überwachung
    Die Überwachung im betrieblichen Arbeitsschutz konzentriert sich auf Themenfelder mit hohem Handlungsbedarf und erfolgt sowohl durch Inspektionen vor Ort als auch durch schriftliche Korrespondenzen (z. B. im Rahmen von Genehmigungsverfahren, Anzeigen, Anfragen etc.).
    Durch die Überwachungsmaßnahmen werden vornehmlich folgende Ziele verfolgt:

    1.      Beseitigung von strukturellen/systemischen Arbeitsschutzproblemen durch den Aufbau von geeigneten, rechtskonformen und nachhaltig wirkenden AS-Organisationen in den Betrieben und auf Baustellen (systemischer Ansatz)

    2.      Beseitigung/Minimierung von konkreten Arbeitsschutzproblemen in den Betrieben und auf Baustellen (risiko-/problemspezifischer Ansatz)

    3.      Erkennen von Indikatoren für weitergehende Überwachungsmaßnahmen (sensorischer Ansatz i. S. des § 23 III ArbSchG – sozialschädliche Beschäftigungsverhältnisse)

    Die Systemkontrolle ist für uns ein wichtiges Instrument zur Überwachung der Betriebe bzgl. der Arbeitsschutzorganisation


Die jeweils zuständigen Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen zu unseren Aufgaben finden Sie mit Hilfe der nachstehend aufgeführten Link: