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Mathe-Treff Magazin

CAS ohne Kasse: Maxima

Zeitgemäßer Mathematikunterricht ist heutzutage ohne moderne Medien kaum noch denkbar. Damit ist natürlich nicht gemeint, dass Rechner Papier und Bleistift und Beamer die Tafel verdrängen. Sinnvoll kann nur ein ausgewogenes Miteinander sein, das im Unterricht kunstvoll von der Lehrerin oder dem Lehrer und vielleicht auch von Schülerinnen und Schülern gesteuert wird. Dies sicher auch dann, wenn in der Abiturarbeit kein CAS-Rechner zur Verfügung steht.

 

Startbildschirm von MaximaComputer-Algebra-Systeme kosten aber Geld: Manche Programme sind teuer, Mathematica etwa kostet sehr viel Geld; CAS-Taschenrechner sind wunderschön, aber auch sie sind nicht billig.

Deshalb ist es wichtig, zu wissen, dass es mit Maxima ein computer-Algebra-System gibt, das kostenfrei aus dem Netz herunter geladen werden kann. Man findet Maxima am einfachsten mit google unter CAS Maxima oder

 

http://maxima.sourceforge.net

Eine kurze Einführung in Maxima steht z. B. unter

http://wwwmath.uni-landau.de/homepage/index.php?id=71

Weitere Texte zur Benutzung von Maxima finden man, wenn man den Links folgt, die unter Google zu CAS Maxima aufgelistet sind.

Das folgende Zitat habe ich www.lehrer-online.de/maxima.php entnommen:

„Mit dem kostenfreien Computeralsgebrasystem Maxima können Sie den Mathematikunterricht ab Klasse 10 hervorragend unterstützen. Mit wxmaxima steht nun auch eine zeitgemäße Bedieneroberfläche zur Verfügung.
Ein simpler Verwendungszweck des CAS ist das Lösen von Gleichungen und Gleichungssystemen. Seit der Installation von wxMaxima ist auch die Matrizenrechnung gut verwendbar. Trigonometrische Berechnungen, Differenzial- und Integralrechnung sowie Anwendungen der Wahrscheinlichkeitsrechnung können mit Maxima sehr elegant gelöst werden....“

MaximabeispieleSuchen Sie selbst mit integrate(1/(x^4+1),x); eine Stammfunktion zu 1/(x^4+1), vergessen Sie das Semikolon am Ende des Befehls nicht.

Maxima ist eine Version von Macsyma, einem der ersten CAS überhaupt. Macsyma wurde in den 1960er Jahren am MIT in Boston entwickelt. Es ist mit der GPL-Lizenz beliebig verwendbar und geht zudem weit über schulische Bedürfnisse hinaus.

Der wesentliche Vorteil für unsere schulischen Zwecke dürfte darin liegen, dass sich jede Schülerin und jeder Schüler das Programm kostenlos auf den heimischen Rechner laden kann, so dass man CAS auch zu Hause lernen kann. Dass es andere Programme gibt, die vielleicht ergonomischer sind, ist dann eher nachgeordnet.

(nev)

 
 
Tuesday, 21. November 2017 / 07:05:10