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Mathe-Treff Magazin: Sommerferienlesetipp 2009

Die Riemannsche Vermutung von Atle Naess

naess1Bei der Riemannschen Vermutung handelt es sich bekanntlich um das große, zentrale Problem der Mathematik, beim dem eine Lösung - auch in weiter Ferne - nicht in Sicht ist. Aber keine Angst: Obwohl die grundlegende Formel des Problems auf dem Cover abgebildet ist, steht Mathematik eher am Rande des Romans. Wir empfehlen ja nun auch ein Buch für die Ferien.

Die Riemannsche Vermutung
von Atle Nass
München 2009

Der norwegische Mathematikprofessor Terje Huuse will eine Biographie über den deutschen Mathematiker Bernhard Riemann schreiben. Dazu nimmt er an einem Seminar teil, in dem er lernen möchte, wie man Texte möglichst lebendig und packend schreibt. In diesem Seminar lernt er nun Ingvild, eine Dozentin für Deutsch, kennen. Beide jenseits der Vierzig, beide verheiratet, beide mit zwei Kindern, verlieben sich.

naess2Das Buch beschreibt gefühlvoll diese sich langsam entwickelnde Liebe, die damit verbundenen  Probleme, das Versteckspiel vor ihren Familien und Terjes Gedankenweg in das Leben Riemanns. Es geht zudem um seine Arbeit als Mathematikprofessor und seine ins Stocken geratende Karriere.

Schließlich verschwindet er, aber seine Tochter Vilde findet Tagebuchdateien auf seinem Rechner. Eine Geschichte für den Sessel, den Strand und auch für Zuhause.

Wenn Sie jetzt noch ein paar Worte zur Riemannschen Vermutung erwarten - nein. Das machen wir dann nach den Ferien an dieser Stelle. Nur noch eins: Wenn Sie der Meinung sind, dass   gut käme, dann würden wir zustimmen. Viel Vergnügen bei der Lektüre.

(nev)

 
 
Thursday, 23. November 2017 / 14:15:55