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Ordnung und Gefahrenabwehr - Feuerschutz, Rettungswesen, Katastrophenschutz
 

 
 

12.12.2016

Wo Rauch aufsteigt, brennt es bald!
Rauchwarnmelder retten Leben!

Rund 600 Menschen sterben in Deutschland jährlich durch Brände. Todesursache ist in den meisten Fällen eine Vergiftung durch Rauchgase.

Besonders tückisch wirken die giftigen Gase nachts, wenn sie die Hausbewohner im Schlaf überraschen. Rauch führt zudem zu starker Sichtbehinderung und erschwert oder verhindert eine schnelle Flucht aus der Wohnung - es sei denn, die Schlafenden werden rechtzeitig wach.

Batteriebetriebene Rauchmelder bieten eine preiswerte, schnelle und einfache Möglichkeit, Ihre Sicherheit deutlich zu erhöhen.

Der Rauchwarnmelder erkennt frühzeitig den bei Schwel- und Entstehungsbränden entstehenden Rauch und warnt durch einen lauten, pulsierenden Ton. Die Melder arbeiten nach dem Streulichtprinzip: Innerhalb des Gerätes wird alle paar Sekunden eine Lichtquelle aktiviert. Sind Rauchpartikel in einer bestimmten Konzentration in der Prüfkammer vorhanden, reflektieren sie das Testlicht auf eine Fotozelle, die reagiert und Alarm auslöst.

Rauchwarnmelder in Nordrhein-Westfalen ab 2017 Pflicht

Ab 2017 sind Rauchwarnmelder in Nordrhein-Westfalen für alle Wohnungen bindend zu installieren (Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen - Landesbauordnung / BauO NRW). In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Dieser muss so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Je nach Größe der Wohnung bzw. des Hauses sind weitere Rauchwarnmelder empfehlenswert.

Die Melder werden an der Decke und möglichst in der Mitte des Raumes angebracht. Gute Rauchwarnmelder lassen sich verbinden (sogenannter Tandembetrieb), so dass bei Auslösung eines Rauchmelders alle verbundenen Geräte Alarm geben. Diese Variante ist vor allem bei größeren Häusern zu empfehlen.

Durch den Batteriebetrieb genügt zur Montage einfaches Anschrauben. Die Batterielebensdauer beträgt bis zu 10 Jahre und die meisten Geräte machen durch einen regelmäßigen Signalton auf den fälligen Batteriewechsel aufmerksam.

Rauchmelder erhalten Sie in u.a. in Baumärkten und im Fachhandel. Lassen Sie sich beraten und achten Sie auf Prüfzeichen.

Ein angemessener Qualitätsstandard spielt für Ihre Sicherheit eine große Bedeutung.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrer Kommune bzw. der örtlichen Feuerwehr an Ihrem Wohnort. Aber daran denken: Der Notruf 112 ist dafür nicht die richtige Wahl. Benutzen Sie den normalen Telefonanschluss Ihrer Feuerwehr.