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Planen und Bauen - Integrierte Ländliche Entwicklung/ Dorfentwicklung
 

 
 

02.05.2016

Erhalt ländlicher Bausubstanz

Ländliche Bausubstanz prägt mit ihrem regionaltypischen Erscheinungsbild insbesondere in den Ortsmitten den Charakter unserer Dörfer. Sie trägt damit wesentlich zur Eigenart und der Identifikation der Menschen mit ihrer Region bei. Die Dorfkerne unterscheiden sich insbesondere von den Neubaugebieten an den Ortsrändern und verleihen dem gesamten Dorf seine unverwechselbare Identität.

Die Erhaltung und Instandsetzung ortsbildprägender Bausubstanz wird deshalb auch zur Stärkung der Innenentwicklung mit öffentlichen Geldern unterstützt.

Folgende Maßnahmen können gefördert werden:

  • Erhaltung, Instandsetzung und Gestaltung einschließlich baulicher Gestaltungselemente an Einzelobjekten oder Ensembles
  • der Innenausbau, soweit dieser zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Außenwände konstruktiv oder für die Anpassung leerstehender oder frei werdender ländlicher Bausubstanz an die Erfordernisse zeitgemäßen Wohnens und Arbeitens notwendig ist
  • kleinere, selbständige bauliche Maßnahmen

Zuwendungsempfänger

  • Privatpersonen, juristische Personen des Privatrechts
  • Gemeinden

Konditionen

  • Private:
    35 % der förderfähigen Kosten
    Bagatellgrenze: 5.000 € Zuwendung
    Höchstförderung: 30.000 € Zuwendung
  • Gemeinden:
    45 % der förderfähigen Kosten ohne Konzeptgrundlage
    65 % auf Grundlage eines DIEK oder IKEK
    Bagatellgrenze: 12.500 € Zuwendung
  • die Umsatzsteuer ist nicht förderfähig
  • die Aufwendungen für Architekten- und Planungsleistungen sind auf 15% der zuwendungsfähigen Ausgaben begrenzt

Fördervoraussetzungen

  • das Gebäude liegt in der Förderkulisse des NRW-Programms „Ländlicher Raum“
  • das Gebäude liegt in einem Dorf mit weniger als 10.000 Einwohnern
  • das Gebäude ist ortsbildprägend
  • private:
    Das Gebäude liegt in einem Ort bzw. Ortskern, dem ein von der Bezirksregierung anerkanntes DIEK oder IKEK zu Grunde liegt.

Weitere Informationen und Formulare:

Bitte wenden Sie sich vor der Antragstellung zuerst an uns zur Klärung über die grundsätzliche Förderfähigkeit Ihres Vorhabens und Terminabsprache für eine Besichtigung.


© Europäische Kommission Maßnahmen der integrierten ländlichen Entwicklung können im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung mit Mitteln der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert werden. EU-Portal zur ländlichen Entwicklung 2014-2020