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Planen und Bauen - Integrierte Ländliche Entwicklung/ Dorfentwicklung
 

 
 

02.05.2016

Touristische Infrastrukturmaßnahmen

Ob Urlaub auf dem Bauernhof, Wanderferien oder Kulturreisen, die Erholungssuchenden finden im ländlichen Raum Nordrhein-Westfalens optimale Voraussetzungen für eine abwechslungsreiche Freizeit- und Urlaubsgestaltung. Besonders gefragt sind dabei Angebote, die Landwirtschaft, Naturschutz und regionales Kulturerbe miteinander verbinden.

Die Förderung des ländlichen Fremdenverkehrs setzt bei dieser Nachfrage an und erschließt neue touristische Entwicklungspotenziale. So werden beispielsweise Reit- oder Radwanderwege mit Urlaubsangeboten auf dem Bauernhof und den Besonderheiten der Gastronomie oder den regionalen Sehenswürdigkeiten verknüpft. Ziel der Förderung ist es, die Wirtschaftskraft der ländlichen Räume zu stärken und zusätzliche Einkommensquellen für land- oder forstwirtschaftliche Betriebe zu erschließen.

Folgende Maßnahmen können gefördert werden:

  • Investitionen zur öffentlichen Verwendung in Freizeitinfrastruktur, Fremdenverkehrsinformation und kleine touristische Infrastrukturen, insbesondere zur Erschließung regionaler touristischer Entwicklungspotenziale im Rahmen der Einkommensdiversifizierung oder
  • die funktionale Weiterentwicklung bestehender touristischer Infrastrukturen gemäß oben stehender Definition

Zuwendungsempfänger

  • Gemeinden
  • Privatpersonen, juristische Personen des Privatrechts

Konditionen

  • Gemeinden:
    65 % der förderfähigen Kosten
    Bagatellgrenze: 12.500 € Zuwendung
  • Private:
    35 % der förderfähigen Kosten
    Bagatellgrenze: 5.000 € Zuwendung
  • Höchstförderung: 200.000 € Zuwendung
  • die Umsatzsteuer ist nicht förderfähig
  • die Aufwendungen für Architekten- und Planungsleistungen sind auf 15% der zuwendungsfähigen Ausgaben begrenzt

Fördervoraussetzungen

  • das Vorhaben liegt in der Förderkulisse des NRW-Programms „Ländlicher Raum“
  • das Vorhaben liegt in einem Dorf mit weniger als 10.000 Einwohnern oder außerhalb des im Zusammenhang bebauten Siedlungsbereichs
  • das Vorhaben dient der Umsetzung eines aktuellen IKEK oder der Entwicklungsstrategie einer aktiven LEADER-Region
  • private:
    Das Vorhaben muss mindestens für die Dauer der Zweckbindung uneingeschränkt der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen und Formulare:

Bitte wenden Sie sich vor der Antragstellung zuerst an uns zur Klärung über die grundsätzliche Förderfähigkeit Ihres Vorhabens und Terminabsprache für eine Besichtigung.


© Europäische Kommission Maßnahmen der integrierten ländlichen Entwicklung können im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung mit Mitteln der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert werden. EU-Portal zur ländlichen Entwicklung 2014-2020