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Planen und Bauen - Integrierte Ländliche Entwicklung/ Dorfentwicklung
 

 
 

02.05.2016

Umnutzung für Landwirte

Im ländlichen Raum stehen durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft immer mehr Scheunen, Ställe oder Speicher leer. Mit guten Ideen für neue Nutzungen kann diesen Gebäuden wieder ein wirtschaftlicher Sinn gegeben und neues Leben eingehaucht werden.

Folgende Maßnahmen können gefördert werden:

  • Umnutzung bestehender, zuletzt landwirtschaftlich genutzter Bausubstanz für Gewerbe-, Dienstleistungs-, Handels-, kulturelle, öffentliche und gemeinschaftliche Zwecke, die dazu dient, Arbeitsplätze zu sichern, neue Arbeitsplätze zu schaffen oder Zusatzeinkommen zu erschließen

Zuwendungsempfänger

Landwirtschaftliche Unternehmen nach Alterssicherungsgesetz (ALG), die die in § 1 Abs. 5 des ALG genannte Mindestgröße erreichen oder überschreiten und

  • die Merkmale eines landwirtschaftlichen Unternehmens im Sinne des Einkommenssteuerrechts erfüllen oder
  • ein landwirtschaftliches Unternehmen bewirtschaften und unmittelbar kirchliche, gemeinnützige oder mildtätige Zwecke verfolgen.

Konditionen

  • 35 % der förderfähigen Kosten
  • Bagatellgrenze: 5.000 € Zuwendung
  • Höchstförderung: 100.000 € Zuwendung
  • die Umsatzsteuer ist nicht förderfähig
  • die Aufwendungen für Architekten- und Planungsleistungen sind auf 15% der zuwendungsfähigen Ausgaben begrenzt

Fördervoraussetzungen

  • das Gebäude liegt in der Förderkulisse des NRW-Programms „Ländlicher Raum“
  • das Gebäude liegt in einem Dorf mit weniger als 10.000 Einwohnern bzw. außerhalb des im Zusammenhang bebauten Siedlungsbereichs
  • Prosperitätsgrenze: die Summe der positiven Einkünfte darf im Durchschnitt der letzten drei vorliegenden Steuerbescheide 90.000 € (Ledige) bzw. 120.000 € (Ehegatten) pro Jahr nicht überschritten haben

Weitere Informationen und Formulare:

Bitte wenden Sie sich vor der Antragstellung zuerst an uns zur Klärung über die grundsätzliche Förderfähigkeit Ihres Vorhabens und Terminabsprache für eine Besichtigung.


© Europäische Kommission Maßnahmen der integrierten ländlichen Entwicklung können im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung mit Mitteln der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert werden. EU-Portal zur ländlichen Entwicklung 2014-2020