Hauptnavigation



 
Planen und Bauen - Regionalentwicklung
 

 
 

09.10.2017

Pilotprojekt: Virtueller Gewerbeflächenpool im Kreis Kleve

Logo Virtueller Gewerbeflächepool Kreis Kleve

  Entwicklungsschritte:
2000 erste Anfrage der Stadt Goch nach zusätzlichen Gewerbeflächen / Bedenken aufgrund zu großer regionaler Reserven
2003 erneute Anfrage der Stadt Goch / weiterhin Bedenken aus o.g. Gründen
2004 erster Vorschlag für eine Interkommunale Zusammenarbeit zwischen den Städten Goch und Kleve auf Initiative der Bezirksregierung Düsseldorf
2005 Idee eines gemeinsamen regionalen Gewerbeflächenpools als Pilotprojekt / erste Gespräche mit allen kreisangehörigen Kommunen / Bildung eines Arbeitskreises
2006 Förderung des Pilotprojektes durch das Ministerium für Bauen und Verkehr NRW mit rund 99.000 € / Auszeichnung des Gewerbeflächenpools mit dem ersten „Eco Industrial Park“- Label im Rahmen des landesweiten Modellprojektes „Nachhaltige Gewerbeflächenentwicklung“ durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW (Urkunde)
2007 Ausschreibung und Auswahl eines Gutachters, der die mögliche Umsetzung des Projektes untersuchen bzw. entwickeln soll / Auftragsvergabe an die Arbeitsgemeinschaft plan + risk Consult (Prof. Dr. Greiving) und Prof. Dr. David / Erarbeitung der Grundlagen im Rahmen verschiedener Veranstaltungen (Wokshops)
2008 Vorlage des Endberichtes „Virtueller Gewerbeflächenpool Kreis Kleve“ durch den Gutachter / Vorstellung des Endberichtes in 3 Regionalkonferenzen im Kreis Kleve / Folgegutachten zur Vorbereitung des landesplanerischen Vertrags und für die erforderliche Regionalplanänderung / Vorbereitung der Grundlagendaten (Flächenerhebung etc.)
2009 Endfassung des landesplanerischen Vertrages sowie eines Erläuterungspapiers (FAQ-Papier) als Beratungsgrundlage für die kommunalen Räte / politische Beratungen der Räte über die Teilnahme am Pilotprojekt / Abstimmung der Grundlagendaten (Flächenerhebung etc.) mit allen Kommunen
2010 Ende Mai lagen alle positiven Ratsbeschlüsse der 16 Kommunen des Kreises Kleve sowie der Kreistagsbeschluss zur Teilnahme am Projekt vor / Erarbeitungsbeschluss zur 69. Regionalplanänderung (Beratung im Regionalrat am 23.09.2010) / Vertragsunterzeichnung am 22.09.2010 in Kalkar / 2-monatige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung im Herbst/Winter 2010
2011 Aufstellungsbeschluss zur 69. Regionalplanänderung (am 16.06.2011) / Anzeige bei der Landesplanungsbehörde (am 06.07.2011) / Bekanntmachung (am 28.10.2011) im Gesetz- und Verordnungsblatt (GV.NRW Nr. 22, S. 496)
  Ausblick:
2015 Evaluierung des Pilotprojektes
2016 Entscheidung im Regionalrat der Bezirksregierung Düsseldorf, ob der Virtuelle Gewerbeflächenpool weitergeführt wird


Bausteine / rechtliche Grundlagen:
Das Pilotprojekt beruht auf zwei wesentlichen Bausteinen: einem landesplanerischen Vertrag, der zwischen allen 16 beteiligten Kommunen des Kreises Kleve, dem Kreis Kleve und der Bezirksregierung Düsseldorf abgeschlossen wurde, und einer neuen Zielsetzung im Regionalplan (GEP99). Der landesplanerische Vertrag regelt die Rechte und Pflichten der beteiligten Akteure und bildet die Grundvoraussetzung zur Einführung des Gewerbeflächenpools. Das neue Ziel der Raumordnung implementiert das Projekt als neues regionalplanerisches Steuerungselement für eine Gewebeflächenentwicklung im Kreis Kleve.

zurück     Seite 2/5     weiter