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Planen und Bauen - Regionalentwicklung
 

 
 

16.06.2015

Metropolregion Rheinland - Regionalplanung setzt auf stärkere Zusammenarbeit entlang des Rheins

Aktuell formiert sich das Rheinland: Ende Mai hat sich die Steuerungsgruppe zur Organisation der Metropolregion Rheinland gebildet. Akteure aus der kommunalen Familie, den Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern, des LVR, der regionalen Verbände und der Regionalplanung kooperieren dabei auf Augenhöhe.

Ziel einer Metropolregion Rheinland ist es, die bereits vorhandenen starken Strukturen im Rheinland zu verbessern und von außen wahrnehmbarer zu machen. Mit 11 Millionen Menschen hat das Rheinland sowohl als Wirtschafts- und Logistikstandort als auch in den Bereichen Kultur, Forschung und Bildung eine herausragende Bedeutung.

Bis Anfang 2016 soll ein Arbeitsprogramm für die Metropolregion Rheinland verabschiedet werden. Als vorrangige Arbeitsfelder wurden zunächst die Bereiche Verkehr / Infrastruktur, Forschung / Bildung, Standortmarketing und Kultur identifiziert. Auch die regionale Zusammenarbeit der Regionalplanungsregionen Köln und Düsseldorf soll intensiviert werden. Später sollen weitere Themen folgen.

Der jetzt gebildeten Steuerungsgruppe, die den Formatierungsprozess begleiten soll, gehören neben den beiden Regierungspräsidentinnen Gisela Walsken und Anne Lütkes auch die Oberbürgermeister Jürgen Roters (Köln), Thomas Geisel (Düsseldorf), Marcel Philipp (Aachen) und Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) als Vertreter der kreisfreien Städte, Hans-Jürgen Petrauschke (Rhein-Kreis Neuss), Thomas Hendele (Kreis Mettmann), Sebastian Schuster (Rhein-Sieg-Kreis) und Michael Kreuzberg (Rhein-Erft-Kreis) als Vertreter der Landkreise, Dr. Udo Siepmann (Hauptgeschäftsführer IHK Düsseldorf) und Dr. Ortwin Weltrich (Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Köln) als Vertreter der IHK und der Handwerkskammern und Dr. Reimar Molitor (Geschäftsführer Region Köln / Bonn e.V.) und Bertram Gaiser (Geschäftsführer Standort Niederrhein GmbH) für die Regionalmanagements an.

Als Verantwortliche für die vier Arbeitsfelder werden der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (Standortmarketing), Dr. Stephan Keller, Verkehrsdezernent der Stadt Düsseldorf (Verkehr), Michael Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen (Forschung/Bildung) und die Direktorin des LVR, Ulrike Lubek (Kultur) in der Steuerungsgruppe vertreten sein.

Zum Hintergrund:
Der neue Landesentwicklungsplan soll ermöglichen, dass neben dem Ruhrgebiet auch Möglichkeiten der Kooperationen in der Metropolregion Rheinland ausgeschöpft werden können.

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