Hauptnavigation



 
Planen und Bauen - Regionalentwicklung
 

 
 

05.07.2017

Anpassung an den Klimawandel - Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit den Folgen des Klimawandels in der Regionalplanung

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MBWSV) hat im Juni 2016 alle Großstädte und deren Nachbarkommunen zum Wettbewerb „StadtUmland.NRW“, eingeladen (siehe auch Newsletterbeitrag 04/2016). Nach einer ersten Phase haben acht Stadtumlandverbünde ihre Zukunftskonzepte in der zweiten Phase weiterentwickelt, mit Fachleuten diskutiert und am 07. April 2017 zur Endabgabe eingereicht. Eine fachübergreifende Jury diskutierte und prämierte die Konzepte am 10. Mai 2017 in einem Preisgericht. Aufgrund eines herausragenden methodischen wie inhaltlichen Niveaus sowie ihrer innovativen und integrierten Ausrichtung wurden drei Konzepte mit besonderem Vorbildcharakter für NRW (RegioNetzWerk, Stadt Umland Netzwerk (S.U.N.) und Zwischen Rhein und Wupper) aus dem Rheinland besonders hervorgehoben.

Die Jury würdigte die Qualität aller acht eingereichten Zukunftskonzepte, da sie allesamt integrierte Planungsansätze anstatt sektoraler Betrachtungen in den Blick nehmen, neue Stadt-Umland-Kooperationen auf Augenhöhe etablieren, Umlandgemeinden zur Verantwortungsübernahme bewegen und durch interkommunale Strategien neue Kräfte freisetzen.

Die drei „Gewinnerkonzepte“ beschäftigen sich in drei ganz unterschiedlichen räumlichen Konstellationen im Rheinland mit der Frage, wie die Kernstädte mit ihren Nachbarn zusammenarbeiten. Aus Sicht der Regionalplanungsbehörde ist dies genau der richtige Schritt auch raumordnerische Konzepte wie beispielsweise „IN und UM Düsseldorf“ auf der interkommunalen und lokalen Ebene mit Leben zu füllen und in Umsetzung zu bringen.

Weitere Informationen erhalten sie unter: http://www.stadtumland-nrw.de/home.html

Zurück zum Newsletter 2/2017