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Planen und Bauen - Regionalentwicklung
 

 
 

23.09.2015

work in progress: Die Erarbeitung des neuen Regionalplans

Die Arbeiten an der Erarbeitung des Regionalplans Düsseldorf (RPD) gehen weiter voran. Derzeit liegt der Hauptfokus dabei auf der verwaltungsseitigen Auswertung der ca. 1.700 Stellungnahmen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung und der ca. 180 Stellungnahmen von Verfahrensbeteiligten (Kommunen, Verbände etc.).

Die Stellungnahmen beziehen sich dabei auf sehr unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte. Zu diesen Schwerpunkten zählen beim Siedlungsthema z.B. großflächige Gewerbestandorte und der Bedarf an Wohnbauflächen. Im Verkehrsbereich sind als Themen exemplarisch hervorzuheben der Hafen Düsseldorf-Reisholz, die Viersener Kurve und die Südanbindung des Hafens Krefeld. Im Themenfeld Freiraum gab es eine gewisse Schwerpunktsetzung beim Schutz von ökologisch wertvollen Flächen und bei der Frage der Abgrenzung regionaler Grünzüge. Bei der Windenergiethematik gingen viele Stellungnahmen zu Standorten im Reichswald aber z.B. auch in Mönchengladbach ein. Das ist nur ein grober Überblick, denn es gab auch zu vielen anderen Themen und Darstellungen Stellungnahmen.

Aufgrund der bisherigen Auswertungen zeichnet sich bereits zum heutigen Zeitpunkt ab, dass voraussichtlich einige wesentliche Änderungen am Planentwurf nötig sein werden. Dies würde bedingen, dass die Verfahrensbeteiligten und auch die Öffentlichkeit in einer zweiten, noch nicht zu terminierenden Beteiligungsrunde entsprechende Gelegenheit für korrespondierende Stellung­nahmen zu den wesentlichen Änderungen erhalten.

Hinzuweisen ist ferner darauf, dass hinsichtlich der Verfahrensabläufe aufgrund der inhaltlichen Querbezüge immer auch der künftige Verfahrensfortschritt bei der parallel laufenden Erarbeitung des Landesentwicklungsplans (LEP) einbezogen werden muss.

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