Hauptnavigation



 
Planen und Bauen - Regionalentwicklung
 

 
 

28.09.2016

„Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar.“

Vom 14. September bis zum 30. Oktober 2016 zeigt das Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) eine Ausstellung auf dem Clouth-Gelände in Köln.

Wohnen wollen alle Menschen. Doch nach Jahren eines ausgeglichenen Wohnungsmarktes sind „bezahlbare“ Wohnungen für einen großen Teil unserer Gesellschaft wieder zu einer Mangelware geworden. Und das nicht erst seitdem mehr Menschen nach Deutschland flüchten. Die Gründe dafür sind vielfältig: der gesunkene Bestand im sozialen Wohnungsbau; gestiegene Standards und Baukosten; Grundstücke sind ein rares Gut – insbesondere in den Städten, in denen immer mehr Menschen leben möchten. Hinzu kommt: Heute beanspruchen wir pro Kopf fast vier Mal so viel Wohnfläche wie um das Jahr 1900. Im Zeitalter der Digitalisierung rücken Arbeiten und Wohnen wieder enger zusammen und veränderte Familienstrukturen sowie Lebensstile erfordern andere Grundrisslösungen als „Küche. Diele. Bad.“.

Einen Blick auf all diese Facetten des Wohnens wagt das M:AI mit „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“. In der Ausstellungshalle werden fünf thematische Häuser zu sehen sein:

„Küche. Diele. Bad“: Gesellschaftlicher Wandel prägt entscheidend Vorstellungen und Ansprüche ans Wohnen

„Die Akteure“: Hier geht es um Architekten und Planer, aber auch um Bauherrn, kommunale Wohnungsträger, Genossenschaften, Baugruppen, Bewohner, Mieter.

„Recht auf Wohnen“: Rechtliche Grundlagen und die Entwicklung des Baurechts seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bestimmen entscheidend den Wohnungsbau.

„Das Haus“: Erläutert werden hier die unterschiedlichsten Wohnungsbau-Typologien: vom Wohnblock zur Wohnzeile zum Wohnhochhaus.

„Wohngebiete“: Die Städte und Ballungsräume entwickeln sich besonders an den Rändern. Siedlungen, erst recht Großsiedlungen der 1970er, haben ein schlechtes Image – die einst gepriesene „Kultur durch Dichte“ ist wieder Thema. Regionale Lösungen werden gesucht. Das Haus widmet sich deshalb auch den regionalen Kooperationen in NRW und hier im speziellen auch dem Projekt „IN und UM Düsseldorf“ der Regionalplanung aus Düsseldorf.  

Weiter Informationen erhalten Sie unter www.mai.nrw.de/wohnen

Zurück zum Newsletter 3/2016