Hauptnavigation



 
Planen und Bauen - Regionalentwicklung
 

 
 

09.12.2015

Pendeln in der Grenzregion

Im Frühherbst diesen Jahres haben Statistiker des Statistischen Amtes der Niederlande (CBS) und Information und Technik NRW (IT.NRW) als statistisches Landesamt für Nordrhein-Westfalen erstmalig eine grenzüberschreitende Betrachtung der Arbeitsmarktstrukturen und der Pendlerströme vorgelegt.

In diesem Beitrag möchten wir die Analysen der Pendlerströme für die Planungsregion Düsseldorf vorstellen.

Für die Studie wurden zwei Betrachtungsräume definiert. Als Grenzregion wurden die Kreise definiert, die auf deutscher Seite unmittelbar an der Grenze liegen oder sehr grenznah sind. Für die Planungsregion Düsseldorf sind das in der Studie die Kreise Kleve Viersen und die kreisfreie Stadt Mönchengladbach.  Als grenznahe Region werden die Kreise definiert, die nicht in unmittelbarer Grenznähe liegen, aber dennoch in einem weiteren Sinne Bedeutung für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in der Grenzregion haben. Für die Planungsregion Düsseldorf sind das in der Studie der Rhein-Kreis Neuss, der Kreis Mettmann und die kreisfreien Städte Krefeld und Düsseldorf.

Die Studie zeigt, dass rund 2.600 Menschen zum Arbeiten aus den Niederlanden in die Planungsregion Düsseldorf einpendeln. Damit pendeln rund 28 % der niederländischen Einpendler Nordrhein-Westfalens in die Kreise und kreisfreien Städte der Planungsregion Düsseldorf. Spitzenreiter dabei ist der Kreis Kleve, dort pendeln rund 1.300 Niederländer zum Arbeiten ein.

Im Vergleich dazu pendeln rund 9.400 Menschen zum Arbeiten aus den Niederlanden nach Nordrhein-Westfalen. Allerdings pendeln rund 23.500 Menschen aus Nordrhein-Westfalen in die Niederlande zum Arbeiten. Das zeigt, dass mehr als doppelt so viele Menschen aus Nordrhein-Westfalen in die Niederlande zum Arbeiten pendeln als umgekehrt. 

Diese und weitere Informationen können Sie der Studie unter diesem Link entnehmen.

Zurück zum Newsletter 4/2015