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Planen und Bauen - Regionalentwicklung
 

 
 

05.10.2017

Regionales Einzelhandelskonzept "Westliches Ruhrgebiet und Düsseldorf"

Am 19. Juli 2004 unterschrieben die Städte Duisburg, Düsseldorf, Essen, Mülheim, Oberhausen (unter Vorbehalt) und der Kreis Wesel, die kreisangehörigen Gemeinden vertretend, die regionale Vereinbarung des Regionalen Einzelhandelskonzeptes „Westliches Ruhrgebiet und Düsseldorf“. Diese freiwillige Selbstverpflichtung wurde in den Wochen vorher durch Ratsbeschlüsse aller beteiligten Gemeinden und Städte positiv entschieden. Daneben unterzeichneten die Industrie- und Handelskammern die regionale Vereinbarung. Aktiv begleitet wurde die Kooperation durch die Bezirksregierung Düsseldorf. Die Gutachter legten die Endfassung im April 2004 vor.

Zum Downloaden: Endfassung des Gutachtens

Die Beteiligten wollen durch die freiwillige Kooperation eine abgestimmte Entwicklung der regionalen Einzelhandelsentwicklung genauso erreichen, wie lebendige, attraktive Innenstädte und eine funktionierende Nahversorgung sichern. Zudem soll der ruinöse interkommunale Wettbewerb verhindert werden.

Wichtig für die Investoren sind dabei die Ziele der Planungssicherheit, der Beschleunigung und Vereinfachung der Verfahren.

Die Gutachter legten ihre Empfehlungen für das Einzelhandelskonzept in Form von sechs Strategiebausteinen vor. Dazu zählen:

  • eine regional einheitliche Sortimentsliste als Basis des Konzeptes,
  • konkrete Standorte je Gemeinde mit Standortprofilen,
  • interkommunale Potenzialräume für die nicht-zentrenrelevanten Sortimente (ohne Möbel), welche den regionalen Charakter des Konzeptes unterstreichen.
  • Empfehlungen für die Durchführung der Moderationsverfahren, welche auf der regionalen Konsens- und Kooperationsbereitschaft basieren. Die ausgehandelten, regionalverträglichen Resultate werden ein wesentlicher Input für die sich anschließenden förmlichen Verfahren sein.
  • Möglichkeiten zur Festsetzung und Begrenzungen der stets wichtiger werdenden sog. Randsortimente z.B. in den Garten- und Baumärkten. Gerade die Randsortimente können relevante Nachfrageverschiebungen zulasten des klassischen Innenstadtsortimentes verursachen.
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