Hauptnavigation



 
Planen und Bauen - Regionalplan
 

 
 

28.09.2000

13. Änderung des GEP 99 im Gebiet der Stadt Krefeld (Internationales Freizeit- und Entertainment Center - IEC - Krefeld)

Der Regionalrat hat mit seinem Erarbeitungsbeschluss vom 11.07.2002 das Verfahren zur 13. Änderung des Gebietsentwicklungsplanes für den Regierungsbezirk Düsseldorf (GEP 99) im Gebiet der Stadt Krefeld eröffnet. Die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und anderer Stellen soll jedoch erst beginnen, wenn zur Zeit noch fehlende Unterlagen/Informationen von der Stadt Krefeld bzw. dem Projektentwickler nachgereicht worden sind und den Beteiligten zur Verfügung gestellt werden können.

Die von der Stadt Krefeld beantragte GEP-Änderung soll die Ansiedlung eines "Internationalen Freizeit- und Entertainment Centers" (IEC) in Krefeld-Fichtenhain ermöglichen . Bei dem Plangebiet handelt es sich um eine weitgehend unbebaute Fläche südlich der ThyssenKrupp Nirosta Edelstahlwerke (TKN). Die ursprünglich für eine Erweiterung der TKN vorgehaltene Fläche liegt laut GEP 99 in einem regional bedeutsamen Bereich für industrielle Nutzungen (ca. 74 ha) bzw. im Freiraum (ca. 14 ha).

Der Konzern beabsichtigt seit Jahren, die für den Betrieb nicht mehr notwendige Fläche anderweitig zu entwickeln und zu vermarkten. Seit 1996 gibt es Pläne, dort ein "Urban Entertainment Center" anzusiedeln, die jedoch bisher mangels Investoren nicht konkret wurden. Eine vom Konzern gemeinsam mit mehreren Investoren gegründete Projektentwicklungsgesellschaft will das Vorhaben nun realisieren. Unterschiedliche Freizeit- und Vergnügungseinrichtungen (u.a. Hotels, Wellness- und Wasserbereich , Großkinos, Gastronomie und Einzelhandel), die sich um einen von den "Universal Studios" betriebenen Themenpark als Hauptattraktion gruppieren, sollen ein internationales Publikum anziehen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt voraussichtlich 850 Mio . Euro und soll direkt (im IEC) ca. 3.500 und indirekt (in Zuliefer-/Dienstleistungsbetrieben ) weitere ca. 3.500 Vollzeitarbeitsplätze schaffen.

Das Beteiligungsverfahren ist noch nicht eingeleitet; zunächst sind noch weitere Abstimmungsgespräche zwischen der Stadt Krefeld, dem Projektentwickler und weiteren betroffenen Stellen erforderlich.

 Verfahrensablauf:

Erarbeitungsbeschluss:
(Beteiligungsverfahren aus den o. a. Gründen noch nicht eingeleitet)
11.07.2002 Karten
Erörterungstermin:
Aufstellungsbeschluss:
Genehmigung:
Bekanntmachung:


zur Übersichtskarte und Liste der Regionalplanänderungen