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Planen und Bauen - Regionalplan
 

 
 

28.09.2000

17. Änderung des GEP 99 im Gebiet der Städte Mönchengladbach, Korschenbroich und Willich (Erweiterung des Flughafens)

Die Stadt Mönchengladbach beantragte mit Schreiben vom 27.05.2002, den Gebietsentwicklungsplan für den Regierungsbezirk Düsseldorf (GEP 99) im Sinne des Antrages des Flughafenbetreibers, der Flughafengesellschaft Mönchengladbach (FMG) vom 24.05.2002, zu ändern. Die Flughafengesellschaft Mönchengladbach beabsichtigt, den Flugplatz Mönchengladbach für den innereuropäischen Geschäftsreise- und Touristikverkehr so zu erweitern, dass im Prognosejahr 2015 bis zu 2,8 Mio. Passagiere abgefertigt werden können. Hauptbestandteil der Vergrößerung ist der Neubau einer max. 2400 m langen Start-/Landebahn einschließlich der Anpassung der erforderlichen luft- und landseitigen Infrastruktur wie Rollbahnen, Vorfelder, Sicherheitsanlagen, Abfertigung, Navigationshilfen sowie An- und Abfahrten, Parkflächen.

Begründet wurde die beabsichtigte Erweiterung u.a. mit der für im Regionalflugverkehr verkehrenden Strahlflugzeuge unzureichenden Länge der Start- und Landebahn und der Entlastungsfunktion für den Flughafen Düsseldorf .

Mit der beabsichtigten GEP-Änderung, dessen Erarbeitung der Regionalrat für den Regierungsbezirk Düsseldorf in seiner 7. Sitzung am 09.10.2002 die Erarbeitung der 17. GEP-Änderung beschloss, sollen im wesentlichen folgende Nutzungsänderungen erfasst werden:

  1. Erweiterung des Flugplatzgeländes um ca. 90 ha Freiraum, unter Einbeziehung und Umwandlung von 21,5 ha GIB im Bereich der Trabrennbahn, auf insgesamt 209,5 ha.
  2. Aufgabe des 31,7 ha umfassenden Bereiches für den Schutz der Natur „Neersener Bruch“
  3. Verlagerung der S-Bahntrasse nach Norden entlang des neuen Flugplatzgeländes
  4. Wegfall der südlichen der S-Bahntrasse
  5. Darstellung einer südlichen Haupterschließungsstraße
  6. Darstellung der neuen Lärmschutzzonen

Anlassbezogen wurde in der 9. Regionalratssitzung am 27.03.2003 eine Fristverlängerung für das bereits eingeleitete Beteiligungsverfahren beschlossen. Das Beteiligungsverfahren, das sich aufgrund der zunächst noch ausstehenden regionalplanerischen Umweltverträglichkeitsstudie verzögerte, soll nach Beschluss des Regionalrates nunmehr weitgehend parallel zu dem beabsichtigten luftverkehrsrechtlichen Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden.

Anfang März 2004 wurde das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Den Beteiligten am Verfahren zur Änderung des GEP wurden die Untersuchungen der Umweltauswirkungen gem. § 14(3) Landesplanungsgesetz zugesandt.

Untersuchung der Umweltauswirkungen:
- Raumverträglichkeitsstudie / Untersuchung gem. §14(3) LPIG
- Zusammenfassung: Prognose des Verkehrsaufkommens
- Zusammenfassung: DFS-Schnellzeitsimulation TAAM 43
- Berechnung von Lärmschutzzonen
(Informationen zu den Zonen 75, 67 und 62)
- Konzept zur landseitigen verkehrlichen Erschließung
des Flughafens Mönchengladbach
Karte 1: Knotenstrombelastung 2015 - Heutige Anbindung
Karte 2: Knotenstrombelastung 2015 - Heutige Anbindung & Friedrich-Kreutzer-Str.
Karte 3: Ausbaumaßnahmen 2015 - Heutige Anbindung
Karte 4: Ausbaumaßnahmen 2015 - Heutige Anbindung & Friedrich-Kreutzer-Str.

Bis zum 11. Juni 2004 haben sie Gelegenheit zu der 17. Änd. des GEP eine Stellungnahme abzugeben.
Die Erörterung der im GEP-Änderungsverfahren vorgebrachten Anregungen und Bedenken wird voraussichtlich im September 2004 stattfinden.

 Verfahrensablauf:

Erarbeitungsbeschluss: 09.10.2002 / 27.03.2003 Karte
Erörterungstermin: 29.11.2004 / 28.01.2005
Aufstellungsbeschluss:
Genehmigung:
Bekanntmachung:


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