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Planen und Bauen - Regionalplan
 

 
 

28.09.2000

22. Änderung des GEP 99 im Gebiet der Städte Wuppertal, Mettmann, Haan und Wülfrath (Nachfolgenutzung Kalkabbau)

Der Regionalrat für den Regierungsbezirk Düsseldorf beschloss in seiner 7. Sitzung am 09.10.2002 unter TOP 7 die Erarbeitung der 22. GEP-Änderung.

Die Frist, in der die Verfahrensbeteiligten Hinweise, Anregungen und Bedenken vorbringen konnten, endete am 23.01.2003. Von den insgesamt 47 angeschriebenen Beteiligten äußerten sich 28. Die eingegangenen Stellungnahmen, die Anregungen und Bedenken enthalten, wurden in einer Synopse erfasst und mit den Ausgleichsvorschlägen der Bezirksplanungsbehörde den Beteiligten am 11.03.2003 übersandt.

Die Stadt Wuppertal (109) und das Staatliche Umweltamt Düsseldorf (201) haben keine grundsätzlichen Bedenken gegen die geplante GEP-Änderung geäußert.

Der Bergisch-Rheinische Wasserverband (235) erhebt gegen die geplante GEP-Änderung keine Bedenken; die Auswirkung auf den Grundwasserhaushalt soll im fachlichen Genehmigungsverfahren berücksichtigt werden.

Die Bezirksregierung Arnsberg (431) hat keine Bedenken erhoben.

Die LÖBF (204) erhebt keine Bedenken, sofern die zu erwartenden Auswirkungen der Entstehung eines Tiefengewässers für die Limnologie des Gewässers und das Grundwasser gutachterlich untersucht und als unbedenklich eingeschätzt werden. Die LÖBF hat sich mit dem Ausgleichsvorschlag, diese Anregung an das nachfolgende Planfeststellungsverfahren zu regeln, inzwischen einverstanden erklärt, so dass Einvernehmen hergestellt werden konnte.

Der NABU (205) legt Wert darauf, dass zumindest im Haaner und Wuppertaler Raum die überlagernde Darstellung „Schutz von Natur und Landschaft“ sowie „Regionaler Grünzug“ beibehalten wird und bittet zu prüfen, ob die Flächen bei Wülfrath auch zu dieser Ausweisung geeignet sind.

Der Anregung zur Erweiterung der oben genannten Freiraumdarstellungen im Bereich Wülfrath kann zur Zeit nicht gefolgt werden.

Der BUND Mettmann (205) erhebt gegen die Nachfolgenutzung der Kalkbrüche als Wasserfläche mit der Folge der Entstehung sehr tiefer Seen erhebliche Bedenken. Der Kreisgruppe Mettmann wurde empfohlen, ihre Bedenken in das beim Kreis Mettmann anhängige Planfeststellungsverfahren für den Neuaufschluss von Kalkstein im Bereich Silberberg einzubringen.

Ein Einvernehmen konnte zu beiden Punkten nicht hergestellt werden.

Die zeichnerische Darstellung der Anlage 1 zum Erarbeitungsbeschluss (Blatt 1 bis 3) ist unverändert geblieben.

In seiner 10. Sitzung am 10.07.2003 hat der Regionalrat den Aufstellungsbeschluss zu v.g. Verfahren gefasst.

Mit Bekanntmachung der Genehmigung vom 01.09.2003 durch die Landesplanungsbehörde im Gesetz- und Verordnungsblatt NRW ist die 22. GEP-Änderung am 26.09.2003 ein Ziel der Raumordnung geworden.

 

Verfahrensablauf:

Erarbeitungsbeschluss: 09.10.2002 Karten: Blatt1, Blatt2, Blatt3
Erörterungstermin: 10.04.2003
Aufstellungsbeschluss: 10.07.2003 Karte
Genehmigung: 01.09.2003 Karte
Bekanntmachung: 26.09.2003 (GV. NRW 2003, Nr.43 Seite 567) Karte


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