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Planen und Bauen - Regionalplan
 

 
 

28.09.2000

24. Änderung des GEP 99 im Gebiet der Stadt Rees (Erweiterung des ASB für zweckgebundene Nutzung im Zusammenhang mit der Darstellung einer Erweiterung des Bereiches für die Sicherung und den Abbau oberflächennaher Bodenschätze)

Der Gebietsentwicklungsplan für den Regierungsbezirk Düsseldorf (GEP 99) stellt auf dem Gebiet der Stadt Rees östlich des Stadtgebietes einen allgemeinen Siedlungsbereich (ASB) für zweckgebundene Nutzung Ferieneinrichtungen und Freizeitanlagen dar.

Beabsichtigt von der Stadt Rees ist ein städtebauliches Entwicklungskonzept für den Gesamtbereich in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und der Kiesindustrie, in dem abgestimmte Ausgleichs- und Rekultivierungsmaßnahmen ebenso behandelt werden, wie der Aufbau eines freizeitorientierten Nutzungskonzeptes.

Dieses Nutzungskonzept sieht die Erweiterung des ASB für zweckgebundene Nutzung im Zusammenhang mit der Darstellung einer Erweiterung eines Bereiches für die Sicherung und den Abbau oberflächennaher Bodenschätze um ca. 90 ha westlich des ASB vor. Vorgesehen ist ein Ferienpark mit ca. 450 Ferienhäusern sowie Gewässerarme, die mit dem großen Abgrabungsgewässer in Verbindung stehen.

Nachdem der Regionalrat im Dezember vergangenen Jahres beschlossen hatte, über den Erarbeitungsbeschlussentwurf der Bezirksplanungsbehörde zur Änderung des Gebietsentwicklungsplanes in einer der Sitzungen in der Jahresmitte 2003 zu entscheiden, hat er nunmehr in der Sitzung vom 10.07.2003 den Erarbeitungsbeschluss zu dem Verfahren gefasst.

Die Verfahrensbeteiligten haben nunmehr Gelegenheit sich innerhalb von 3 Monaten zu der beabsichtigten GEP-Änderung zu äußern.

Aufgrund von Stellungnahmen und eines Erlasses des MVEL haben sich zwischenzeitlich zeichnerische und redaktionelle Änderungen in der Sachverhaltsschilderung, Begründung und den Ausgleichsvorschlägen der Fassung des Erarbeitungsbeschlusses ergeben.

Neue Darstellung von ca.48 ha BSN im Bereich westlich der geplanten Abgrabung-Schmales Meer; Zurücknahme der geplanten Abgrabung im Bereich von Haus Apel um ca.5 ha; Zusätzliche Darstellung von ca.35 ha BSLE im Bereich der geplanten Abgrabung; Verzicht auf Umrandung des Abgrabungsbereiches durch das Planzeichen 1.a) "Allgemeine Siedlungsbereiche" der 3.DVO zwecks Vermeidung von Fehldeutung, stattdessen Umrandung mit Planzeichen 2.ec) Sonstige Zweckbindungen

Im Erörterungstermin am 22.1. 2004 wurden den Anwesenden diese Änderungen erläutert. Das Ergebnis der Erörterung, das in allen Punkten einvernehmlich war, wurde in die Synopse aufgenommen.

In seiner 13. Sitzung am 01.04.2004 hat der Regionalrat den Aufstellungsbeschluss zu v.g. Verfahren gefasst.

Verfahrensablauf:

Erarbeitungsbeschluss: 10.07.2003 Karte
Erörterungstermin: 21.01.2004
Aufstellungsbeschluss: 01.04.2004 Karte
Genehmigung: 27.05.2004 Karte
Bekanntmachung: 25.06.2004 (GV. NRW 2004, Nr.20 Seite 314) Karte


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