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Planen und Bauen - Regionalplan
 

 
 

28.09.2000

26. Änderung des GEP 99 im Gebiet der Stadt Essen (Krupp Gürtel-Umwandlung GIB in ASB)

Der Regionalrat hat in seiner Sitzung am 12.12.2002 den Erarbeitungsbeschluss zur 26. GEP-Änderung im Gebiet der Stadt Essen (Krupp-Gürtel - Umwandlung von GIB in ASB) gefasst (vgl. Vorlage 7/7 PA bzw. 8/8 RR).

Anlass für die GEP-Änderung ist die Umwandlung eines ca. 230 ha großen Bereiches für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIB) im Stadtgebiet Essen in einen Allgemeinen Siedlungsbereich (ASB). Dabei handelt es sich um das Gelände des Stammsitzes der Firma Krupp mit den Zechen Helene und Amalie. Der Änderungsbereich liegt zwischen der Innenstadt und Altendorf und ist zu etwa einem Drittel bebaut und überwiegend durch kleinteilige gewerbliche Nutzungen geprägt.

Die Hauptverkehrsstraße soll als „Sonstige regionalplanerisch bedeutsame Straße“ dargestellt werden. Die bisher auf der Trasse der ehemaligen Kruppschen Ringbahn geplante Stadtbahn wird nördlich der B 231 parallel zu der Hauptverkehrsstraße geführt.

53 Behörden und Stellen wurden aufgefordert, innerhalb von drei Monaten zu der geplanten GEP-Änderung Stellung zu nehmen. Insgesamt antworteten 32 Beteiligte, davon äußerten 29 keine Bedenken bzw. nur Hinweise für die Bauleitplanung.

Anregungen und Bedenken machten 3 Beteiligte geltend.

Die Stadt Essen wünschte wegen der weitgehend verfestigten gewerblichen Nutzung zwischen Bottroper Straße und nördlich des ehemaligen Zechengeländes Helene-Amalie bzw. Pferderbahn die Beibehaltung der bisherigen GIB Darstellung. Außerdem regte die Stadt Essen die Ergänzung der Stadtbahnführung um den Abzweig über die Zollstrasse zur Haus-Berge-Straße an.

Diesen Anregungen wurde gefolgt und die zeichnerische Darstellung entsprechend geändert.

In dem Erörterungstermin am 21.05.2003 konnte mit allen Beteiligten bis auf die Höhere Forstbehörde Einvernehmen erzielt werden.

Die Höhere Forstbehörde fordert, den 22 ha großen Stadtpark im GEP als Waldbereich darzustellen.

Der Anregung konnte nicht gefolgt werden, da die regionale Bedeutsamkeit dieses Bereiches und eine Verbindung zum regionalen Freiflächensystem ist nicht gegeben sind. Im Flächennutzungsplan bzw. Bebauungsplan der Stadt wird der Bereich als Grünfläche ausgewiesen.

Der Regionalrat weist die nicht ausgeräumten Bedenken der Höheren Forstbehörde zurück.

In seiner 10. Sitzung am 10.07.2003 hat der Regionalrat den Aufstellungsbeschluss zu v.g. Verfahren gefasst.

Mit Bekanntmachung der Genehmigung vom 22.10.2003 durch die Landesplanungsbehörde im Gesetz- und Verordnungsblatt NRW ist die 26. GEP-Änderung am 31.10.2003 ein Ziel der Raumordnung geworden.

 

Verfahrensablauf:

Erarbeitungsbeschluss: 12.12.2002 Karte
Erörterungstermin: 21.05.2003
Aufstellungsbeschluss: 10.07.2003 Karte
Genehmigung: 22.10.2003 Karte
Bekanntmachung: 31.10.2003 (GV. NRW 2003, Nr.47 Seite 616) Karte


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