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Planen und Bauen - Regionalplan
 

 
 

28.09.2000

29. Änderung des GEP 99 im Gebiet der Städte Haan und Mettmann (ASB Haan-Gruiten/GIB Mettmann-Ost)

Die Stadt Haan hat beantragt den ASB in Haan-Gruiten (regional bedeutsamer Wohnstandort) für nicht störendes Gewerbe in Anspruch nehmen zu dürfen, um den Bedarf an gewerblichen Bauflächen im Stadtgebiet decken zu können.

Die Stadt Haan begründet dies insbesondere mit einer Studie zu den Schallimmissionen bezüglich des Verkehrslärmes der A 46. Aufgrund des stetig gewachsenen Verkehrsaufkommens auf der A 46 können innerhalb des regional bedeutsamen ASB an keinem Punkt die Nachtrichtwerte für Lärm eingehalten werden. Damit ist eine Umsetzung des regional bedeutsamen ASB für Wohnen nicht mehr möglich. Da in Haan-Gruiten an anderer Stelle noch erhebliche Wohnbauflächenreserven vorhanden sind und der Bedarf an gewerblichen Bauflächen unstrittig ist, wird in der textlichen Darstellung im Kapitel 1.2 „Allgemeine Siedlungsbereiche“, Ziel 2 „Regional bedeutsame Wohnstandorte konzentriert nutzen“, Erläuterung Absatz 2 die Zeile „- Haan-Gruiten“ gestrichen. (s. Anlage2)

Hinweis: Der ASB ändert sich zeichnerisch nicht.

Gleichzeitig hat diese Änderung auch Auswirkungen auf den überregional bedeutsamen GIB Mettmann-Ost, der langfristig auch den Bedarf an gewerblichen Bauflächen von Haan abdecken sollte. Da dieser Bedarf jetzt in Haan selber befriedigt werden kann, wird der GIB in Mettmann-Ost reduziert und die entsprechende textliche Änderung in der Erläuterung vorgenommen. Im Kapitel 1.3 „Bereiche für gewerbliche und industrielle Nutzungen“ wird im Ziel 2 „Mit überregional bedeutsamen Standorten und interkommunaler Zusammenarbeit den Anschluss an Europa halten“ in der Erläuterung Absatz 1 die Zeile „- Mettmann-Ost (Mettmann, Haan)“ gestrichen. (s. Anlage 2)

Die zeichnerische Darstellung des GIB Mettmann-Ost wird modifiziert. (s. Anlage 1) Ca. 8 ha des zweckgebundenen ASB Benninghoven im Osten werden als GIB dargestellt, der gleichzeitig in Grundstückstiefe bis zur L 423 nach Süden verlängert wird. Im Nordwesten wird der GIB durch Abrundung um 8 ha reduziert. Außerdem werden 18 ha GIB südlich der Fa. Georg Fischer wieder als allgemeiner Freiraum- und Agrarbereich und Bereich für den Schutz der Landschaft und landschaftsorientierte Erholung dargestellt. Insgesamt wird der Freiraum um ca. 16 Hektar vergrößert.

In seiner 11. Sitzung am 02.10.2003 hat der Regionalrat den Aufstellungsbeschluss zu v.g. Verfahren gefasst.

Mit Bekanntmachung der Genehmigung vom 02.12.2003 durch die Landesplanungsbehörde im Gesetz- und Verordnungsblatt NRW ist die 29. GEP-Änderung am 19.12.2003 ein Ziel der Raumordnung geworden.

 

Verfahrensablauf:

Erarbeitungsbeschluss: 27.03.2003 Karte
Erörterungstermin:
Aufstellungsbeschluss: 02.10.2003 Karte
Genehmigung: 02.12.2003 Karte
Bekanntmachung: 19.12.2003 (GV. NRW 2003, Nr.56 Seite 762) Karte


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