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Planen und Bauen - Städtebauförderung
 

 
 

21.11.2016

Entwicklung und Stärkung der Innenstädte und Ortsteilzentren

Das Programm Entwicklung und Stärkung der Innenstädte und Ortsteilzentren - Aktive Zentren - hat das Ziel, den städtischen Funktionsverlusten der zentralen Versorgungsbereiche, insbesondere durch gewerblichen Leerstand, entgegenzuwirken.

Auf der Grundlage eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes nach § 171 b Abs. 2 Baugesetzbuch oder auch als Sanierungsgebiet nach § 142 Baugesetzbuch soll mit Hilfe der Städtebauförderung die Vorbereitung und Durchführung von Gesamtmaßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung dieser Bereiche als Standort für Wirtschaft, Kultur sowie Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben durchgeführt werden.


Die Investitionen werden zum Beispiel eingesetzt zur Erhaltung der Nutzungsvielfalt, oder zur Stärkung der Aufenthalts- und Gestaltungsqualität der Innenstädte und Ortsteilzentren:

  • Aufwertung des öffentlichen Raumes
  • Instandsetzung und Modernisierung von das Stadtbild prägenden Gebäuden
  • Bau- und Ordnungsmaßnahmen für die Wiedernutzung von Gebäuden oder Brachen
  • Teilfinanzierung von Verfügungsfonds
  • und anderes mehr

Teilfinanzierung von Verfügungsfonds

Um die Qualität in den Innenstädten wieder herzustellen und die Selbstverantwortung der Öffentlichkeit, also von Immobilieneigentümern und Geschäftsinhabern aufzubauen, kann die Gemeinde zur stärkeren Beteiligung und Mitwirkung von privaten Betroffenen sogenannte Verfügungsfonds (Förderrichtlinien Stadterneuerung 2008, Teil III, Nr. 14) einrichten. Der Fonds wird finanziert aus Mitteln zu maximal 50 % der Städtebauförderung aus Bund, Land und Gemeinde, sowie zu mindestens 50 % aus Mitteln privater Akteure oder zusätzlichen Gemeindemitteln. Die Mittel aus dem Fonds müssen für Investitionen und die dafür notwendigen vorbereitenden Maßnahmen, also Investitionen zur Profilierung der Zentren und Standortaufwertung, eingesetzt werden.

Das Zentrenprogramm

Umfangreiche Informationen zum Programm und den geförderten Zielen ergeben sich aus der Broschüre "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren - Zentrenprogramm", Stand September 2009 (pdf-Datei, 2,73 MB).

In Nordrhein-Westfalen hat sich zudem die freiwillige Arbeitsgemeinschaft Netzwerk-Innenstadt gegründet, in dem intensiv die Erfolgsmodelle der Innenstadtentwicklung diskutiert sowie Problemstellungen kommuniziert werden. Die Stadt Bocholt hat als Vertreter der Mitglieder den Vorsitz im Netzwerk Innenstadt NRW übernommen.

Ansprechpersonen Städtebauförderung
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an die regional zuständigen Ansprechpersonen.

Weiterführende Links
Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Netzwerk Innenstadt Nordrhein-Westfalen