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Planen und Bauen - Städtebauförderung
 

 
 

21.11.2016

Stadtumbau West

Um die Städte und Gemeinden bei ihren städtebaulichen Problemen, verursacht durch wirtschaftlichen Strukturwandel, rückläufige Bevölkerungszahlen, Wohnungsleerständen und veränderten Zusammensetzungen der Bevölkerung zu unterstützen, startete die Bundesregierung im Jahr 2004 das Programm Stadtumbau West.

Das Programm zur nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung

Das Programm Stadtumbau West soll unter anderem dazu beitragen, dass z.B. die Siedlungsstruktur den Erfordernissen der Entwicklung von Bevölkerung und Wirtschaft angepasst wird, die Wohn- und Arbeitsverhältnisse sowie die Umwelt verbessert werden, nicht bedarfsgerechte bauliche Anlagen einer neuen Nutzung zugeführt werden oder, falls eine neue Nutzung nicht möglich ist, zurück gebaut werden. Freigelegte Flächen sollen einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung oder einer hiermit verträglichen Zwischennutzung zugeführt werden.

Auf der Grundlage eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes können Fördermittel eingesetzt werden für

  • die Vorbereitung der Maßnahme, z.B. für Bürgerbeteiligung, das Entwicklungskonzept erstellen, u.a.
  • die städtebauliche Neuordnung sowie Wieder- und Zwischennutzung von Verkehrs-, Industrie- und Militärbrachen,
  • die Anpassung der städtischen Infrastruktur und die Sicherung der Grundversorgung,
  • Leistungen von Beauftragten, z.B. von Stadtplanern
  • u.a.m.

Weitere Informationen können Sie dem Leitfaden zur Ausgestaltung des Städtebauförderungsprogramms „Stadtumbau West“ entnehmen.
Das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (heute: Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen) hat zu Stadtumbau - Projekten in NRW eine mit umfangreichen Fachinformationen zu den Förderansätzen und Erfahrungenversehene Broschüre verfasst.

Experimenteller Wohnungs- und Städtebau

Das Programm Stadtumbau West wurde durch 16 Pilotprojekte im Rahmen des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) vorbereitet, die auf der Grundlage von Ländervorschlägen ausgewählt wurden. Für die Modellvorhaben stellte die Bundesregierung insgesamt 30 Millionen (Verpflichtungsrahmen) bereit. Die Länder und Gemeinden beteiligten sich an der Finanzierung.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat hierzu eine "Bilanz im ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West" veröffentlicht.
Weitere Informationen zu den Pilotprojekten erhalten Sie bei der Bundestransferstelle Stadtumbau West.

Für weitere Auskünfte zum Stadtumbau - Programm wenden Sie sich bitte an die regional zuständigen Ansprechpersonen.

Zusätzliche Links

Innovationsagentur Stadtumbau NRW
Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)