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Planen und Bauen - Städtebauförderung
 

 
 

21.11.2016

Städtebaulicher Denkmalschutz

Historische Stadt- und Ortskerne erhalten und sichern

Im Rahmen der Neuordnung der Städtebauförderung wird vom Land der Städtebauliche Denkmalschutz im Rahmen einer städtebaulichen Gesamtmaßnahme berücksichtigt.
Die Erneuerung beschränkt sich also nicht nur auf die Modernisierung eines wichtigen Gebäudes oder die Neugestaltung eines Platzes, sondern umfasst eine ganze Altstadt, ein Dorf oder einen Häuserblock. Es gelten im Bereich des städtebaulichen Denkmalschutzes die selben Fördervoraussetzunge wie für alle integrierten Stadterneuerungsmaßnahmen.

Die Fördermittel für den Städtebaulichen Denkmalschutz werden für Vorhaben bereitgestellt, die somit in ihrer Struktur und Funktion bedrohte historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz auf breiter Grundlage sichern und erhalten.

Dazu gehören zum Beispiel

  • die Sicherung erhaltenswerter Gebäude oder historischer Ensembles
  • die Modernisierung und Instandsetzung, der Um- und Ausbau erhaltenswerter Gebäude und Ensembles
  • die Durchführung von Ordnungsmaßnahmen zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung des historischen Stadtbildes mit Zustimmung des Landes

Gebietsfestlegung zur Förderung

Gefördert werden Maßnahmen auf der Grundlage eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes nach § § 171b Abs. 2 BauGB. Die räumliche Festlegung erfolgt als Erhaltungssatzung nach § 172 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 BauGB. Sie kann auch als Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB erfolgen, zu dessen Sanierungszielen die Erhaltung der baukulturell wertvollen Bausubstanz gehört.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an die regional zuständigen Anprechpersonen.

Weiterführende Links
Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz
Historische Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen
Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)