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Pressemitteilung
 

 
 

21.01.2014

Rund 40 Millionen Euro für die Städtebauförderung im Regierungsbezirk Düsseldorf im Jahr 2013

Im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms 2013 hat die Bezirksregierung Düsseldorf zum Jahresende des Jahres 2013 rund 40 Mio. € für Maßnahmen der Städtebauförderung im Regierungsbezirk bewilligt. Zahlreiche Städte und Gemeinden können nun viele der von Ihnen geplanten Projekte trotz schwieriger Haushaltslage mit dem Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung umsetzen.

Im Kreis Viersen wurde die Stadt Willich im Rahmen des Programmes „Aktive Zentren“ mit dem Projekt „Alt-Willich“ neu in die Förderung aufgenommen. Ziel ist die nachhaltige Wiederherstellung des Ortskerns als Standort für Wirtschaft, Kultur Wohnen und Arbeiten. Für die Umgestaltung des öffentlichen Raumes „Kaiserplatz/ Friedrichstraße“, die Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs für den Marktplatz und die Einrichtung eines Stadtteilbüros bekam die Stadt dieses Jahr eine erste Förderung von ca. 868.000 €.

Im Kreis Wesel erhielt u.a. die Stadt Moers insgesamt rund 1,0 Mio. € Förderung aus Landes- und Bundesmitteln für die Umgestaltung des Schlossumfeldes im Rahmen des Projektes „Aktive Zentren Moers“ und für die Maßnahme „Soziale Stadt Moers – Mattheck/ Josefsviertel“. Die Stadt Dinslaken erhielt zum Abschluss der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Soziale Stadt Dinslaken – Lohberg/ Blumenviertel“ dieses Jahr letztmalig eine Förderung in Höhe von 105.000 € für Maßnahmen der Schulwegsicherung.

Im bergischen Städtedreieck erhielt die Stadt Solingen für das Stadterneuerungsgebiet „Soziale Stadt-Solinger Nordstadt“ letztmalig Fördermittel in Höhe von 355.258 €, u.a. zur Finanzierung des Proberaumhauses. Damit beläuft sich die Städtebauförderung für diesen Stadtteil in den letzten Jahren insgesamt auf knapp 5 Mio. €.

In der Stadt Wuppertal wurde neben dem „Döppersberg“ die integrierte Quartiersentwicklung in Oberbarmen-Wichlinghausen mit einer Zuwendung in Höhe von 2.765.360 € gefördert. Auf dem Programm stehen die Aufwertung verschiedener Spielplätze und der 3. Bauabschnitt Nordpark. Darüber hinaus sollen in den nächsten Jahren die Wichlinghauser Kirche zu einem Familien- und Begegnungszentrum und der Mehrgenerationentreffpunkt an der Samoastraße umgebaut werden.

Für das Stadterneuerungsgebiet Velbert Nordstadt wurden rund 2,8 Mio. € bewilligt. Neben einigen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung konnte insbesondere die Herrichtung des Jugend- und Veranstaltungshauses an der Höferstraße mit in die Förderung aufgenommen werden.

Auch die Städte und Gemeinden im Ruhrgebiet konnten sich über erhebliche finanzielle Unterstützung des Landes aus der Städtebauförderung freuen.

Rund 2, 5 Mio. € erhielt die Stadt Duisburg für die Maßnahmen der Sozialen Stadt im Stadtteil Laar. Von dem Geld werden unter anderem Grünflächengestaltungen und Rückbaumaßnahmen finanziert, Beteiligungsaktionen für die Bürger unterstützt und Spielplätze im Stadtteil erneuert.

In der Stadt Essen wurde im Rahmen der Gesamtmaßnahme „Schlosspark Borbeck“ der zweite Bauabschnitt zum Umbau des Wirtschaftsgebäudes mit einer Zuwendung in Höhe von rund 1,2 Mio. € gefördert. Darüber hinaus erhielt die Stadt eine weitere Förderung für die städtebauliche Gesamtmaßnahme „Soziale Stadt Altenessen-Süd/ Nordviertel“ zur Neuerschließung von öffentlichen Grünzügen und zur Einrichtung eines Stadtteilbüros.

Für die Baumaßnahmen auf dem Standort der Zeche Zollverein in Essen konnte die Stiftung Zollverein einen Zuwendungsbescheid über 4,9 Mio. € zur denkmalgerechten Sanierung des Wagenumlaufs Nord-West Schacht 1/2/8 entgegennehmen. Ziel der Förderung ist ein dauerhafter Erhalt des Wagenumlaufs als Industriedenkmal und wesentlicher Teil des UNESCO Welterbe-Ensembles.