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Pressemitteilung
 

 
 

31.01.2014

Planunterlagen für den Ausbau des Abschnitts „1.2 Oberhausen-Sterkrade“ der Betuwe-Linie liegen vom 03.02.2014 bis 02.03.2014 öffentlich aus

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat das zehnte von zwölf Anhörungsverfahren zum dreigleisigen Ausbau der sogenannten „Betuwe“-Linie eingeleitet. Die aktuelle Offenlage betrifft den Abschnitt 1.2 Oberhausen-Sterkrade. Die Planunterlagen werden vom 03.02.2014 bis einschließlich 02.03.2014 bei der Stadt Oberhausen zur allgemeinen Einsichtnahme ausgelegt und können darüber hinaus in dieser Zeit auf der Homepage der Bezirksregierung Düsseldorf oder direkt hier online angerufen werden.

Im oben genannten Zeitraum können sich die Bürgerinnen und Bürger über die Planung informieren und bis spätestens 17.03.2014 Einwendungen bei der Stadt Oberhausen oder der Bezirksregierung Düsseldorf als Anhörungsbehörde erheben.

Die DB ProjektBau GmbH hat beim Eisenbahnbundesamt die Planfeststellung zum Ausbau der Betuwe-Linie beantragt. Der aktuelle Antrag betrifft den rund sieben Kilometer langen Streckenabschnitt beginnend kurz hinter dem Bahnübergang „Rothofstraße“ (Grafenbusch) und endet an der Stadtgrenze zu Dinslaken. Geplant ist der Bau eines zusätzlichen dritten (und teilweise vierten) Gleises parallel zur vorhandenen Eisenbahnstrecke mit den notwendigen Folgemaßnahmen. Dabei ist auch vorgesehen, den Bahnhof Oberhausen-Sterkrade auf fünf Gleise und zwei Mittelbahnsteige auszubauen; der Fußgängertunnel wird erneuert. Der Haltepunkt Oberhausen-Holten soll umgebaut werden. Weiterhin werden die Bahnübergänge Weierstraße und BAB A 3 erneuert. Die Bahnübergänge Sternstraße und Hühnerstraße werden beseitigt und durch Eisenbahnüberführungen für den Fußgänger- und Radverkehr ersetzt. Der Bahnübergang „Weseler Straße“ wird ersatzlos entfallen, da die Stadt Oberhausen eine geänderte Straßenführung der Weseler Straße zwischen Sternstraße und Weierstraße plant. Ebenfalls geplant ist der zweigleisige Ausbau der Strecke 2206 vom Bahnhof Sterkrade kommend ab dem Abzweig Grafenbusch Richtung Oberhausen-Osterfeld. Das vom Bahnhof Oberhausen-Sterkrade kommende Gleis für den Güterverkehr wird die Strecke ABS 46/2 Richtung Oberhausen-Hauptbahnhof unterqueren und ab dem Abzweig Grafenbusch als Parallelgleis zum Bestandsgleis Richtung Oberhausen-Osterfeld geführt. Der auf dieser Strecke liegende Bahnübergang „Eichenstraße“ bleibt erhalten, wird aber entsprechend den erforderlichen Anforderungen umgebaut. Zudem sollen trassenferne landschaftsrechtliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnamen (z.B. Ersatzaufforstungen) auf Flächen in Oberhausen in verschiedenen Gemarkungen festgesetzt werden.

Weitere Information finden Sie in der Öffentlichen Bekanntmachung im Amtsblatt Nr. 1/2014 der Stadt Oberhausen vom 15.01.2014.