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Pressemitteilung
 

 
 

24.03.2014

Überschwemmungsgebiete für Lohberger Entwässerungsgraben von km 0,0 bis km 6,5 und Bruckhauser Mühlenbach von km 0,0 bis km 3,0 werden festgesetzt –– Offenlage der Unterlagen beginnt

Das Verfahren zur Festsetzung der Überschwemmungsgebiete des Lohberger Entwässerungsgrabens von km 0,0 bis km 6,5 und des Bruckhauser Mühlenbachs von km 0,0 bis km 3,0 beginnt in diesen Tagen. Die Überschwemmungsgebiete betreffen Flächen im Bereich der Städte Dinslaken, Voerde (Niederrhein) und der Gemeinde Hünxe.

Mit der Festsetzung von Überschwemmungsgebieten sind keine baulichen Veränderungen an den Gewässern verbunden. Es handelt sich um eine Abbildung des natürlichen Zustandes, bei einem sogenannten hundertjährlichen Hochwasserereignis. Die Ausweisung der Überschwemmungsgebiete, in denen bestimmte gesetzliche Regeln und Verbote gelten, dient der Verbesserung der Hochwasservorsorge und der Information der betroffenen Anlieger. Ziel der Regelungen ist es, eine Verschärfung der bestehenden Hochwassergefahr und eine Vergrößerung des zu erwartenden Schadens zu verhindern.

Vom 27.03. bis 28.04.2014 können die Unterlagen für die Festsetzung der Überschwemmungsgebiete der genannten Gewässer bei der Bezirksregierung Düsseldorf, Dienstgebäude Cecilienallee, während der üblichen Dienstzeiten eingesehen werden. Darüber hinaus sind die Unterlagen und weitere Informationen über die Festsetzung von Überschwemmungsgebieten auch über die Internetseiten der Bezirksregierung Düsseldorf abrufbar (http://www.brd.nrw.de/umweltschutz/hochwasserschutz/index.jsp).

Auch in Dinslaken, Voerde und Hünxe werden die jeweiligen Unterlagen öffentlich ausgelegt. Die Termine der dortigen Offenlage entnehmen Sie bitte den ortsüblichen Mitteilungen.

Weitere Einzelheiten zum Verfahren können Sie der öffentlichen Bekanntmachungen der Bezirksregierung Düsseldorf im Amtsblatt Nr. 12 vom 20.03.2014 entnehmen.

Die Bundesländer sind gesetzlich verpflichtet, für Gebiete mit bedeutsamem Hochwasserrisiko, Überschwemmungsgebiete festzusetzen. Es sind mindestens die Flächen an Gewässern zu ermitteln und auszuweisen, auf denen statistisch einmal in 100 Jahren mit einem Hochwasser zu rechnen ist.