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Pressemitteilung
 

 
 

28.03.2014

Nord-Süd-Bahn - Planungen für Querung der Rheinuferstraße auf gutem Weg

Im Planänderungsverfahren der Bezirksregierung Köln „Nord-Süd-Bahn - Querung der Rheinuferstraße“ in Höhe der Südbrücke in Köln hat es heute bei einem Gespräch von KVB und Stadt Köln bei der Bezirksregierung in Düsseldorf als Technischer Aufsichtsbehörde (TAB) eine Übereinkunft im Hinblick auf den Fortgang des weiteren Verfahrens gegeben. Regierungspräsidentin Anne Lütkes: „Ich halte ein positives Ergebnis nicht für unabsehbar.“ Auch Franz-Josef Höing, technischer Beigeordnete der Stadt Köln „sieht die weitere Planung auf einem guten Weg“ und KVB-Vorstandsvorsitzender Jürgen Fenske ist ebenfalls „optimistisch, was den weiteren Verfahrensablauf und das Ergebnis angeht.“

Die KVB hatte am 26. März einen Antrag auf Planänderung gestellt. Beabsichtigtes Ziel des Antragstellers ist es, die BÜSTRA-Anlage, vergleichbar einer Eisenbahnanlage, durch eine „einfache“ Verkehrssignalanlage (VS-Anlage) ersetzen zu können, um Einschränkungen für den motorisierten Individualverkehr (IV) weiter zu reduzieren. Dabei dürfen die Planungen nach den Anforderungen der Aufsichtsbehörde keine Abstriche in Sachen Sicherheit aufweisen. Dazu sagte Regierungspräsidentin Anne Lütkes: „Sicherheit ist keine politische oder eine Glaubensfrage“.

Alle Beteiligten waren sich heute einig, eine sogenannte Verkehrsanlage zu schaffen, die die normale Leistungsfähigkeit der Bahn möglichst wenig beeinträchtigt, die aber einer BÜSTRA-Anlage vergleichbar sicher ist. Dazu Jürgen Fenske: „Inhaltlich stimmen wir zu 99,9% überein.“ Nur wenige Details müssen noch weiter erläutert werden. Entsprechende technische Planungen und Berechnungen werden der Bezirksregierung Düsseldorf jetzt so schnell als möglich aus Köln zugehen.

Aufgrund der Komplexität des Sachverhaltes und des Umfangs der Unterlagen erfordert die technische Antragsprüfung jedoch einige Zeit, sodass seitens der TAB erst in rund vier Wochen eine abschließende Bewertung erfolgen kann.