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Pressemitteilung
 

 
 

01.04.2014

Überschwemmungsgebiete für Brederbach, Eibergbach und Rinderbach sollen festgesetzt werden –– Offenlage der Unterlagen beginnt

Die Verfahren zur Festsetzung der Überschwemmungsgebiete des Brederbachs von km 0,0 bis km 1,8 im Bereich der Stadt Essen, des Eibergbachs von km 0,0 bis km 4,0 im Bereich der Stadt Essen und des Rinderbachs von km 0,0 bis km 11,1 im Bereich der Städte Essen, Heilgenhaus und Velbert beginnen in diesen Tagen.

Mit der Festsetzung von Überschwemmungsgebieten sind keine baulichen Veränderungen an den Gewässern verbunden. Es handelt sich um eine Abbildung des natürlichen Zustandes, bei einem sogenannten hundertjährlichen Hochwasserereignis. Die Ausweisung der Überschwemmungsgebiete, in denen bestimmte gesetzliche Regeln und Verbote gelten, dient der Verbesserung der Hochwasservorsorge und der Information der betroffenen Anlieger. Ziel der Regelungen ist es, eine Verschärfung der bestehenden Hochwassergefahr und eine Vergrößerung des zu erwartenden Schadens zu verhindern.

Vom 03.04. bis 05.05.2014 können die Unterlagen für die Festsetzung der Überschwemmungsgebiete der genannten Gewässer bei der Bezirksregierung Düsseldorf, Dienstgebäude Cecilienallee, während der üblichen Dienstzeiten eingesehen werden. Darüber hinaus sind die Unterlagen und weitere Informationen über die Festsetzung von Überschwemmungsgebieten auch über die Internetseiten der Bezirksregierung Düsseldorf abrufbar (http://www.brd.nrw.de/umweltschutz/hochwasserschutz/index.jsp).

Auch in Essen, Heiligenhaus und Velbert werden die jeweiligen Unterlagen öffentlich ausgelegt. Die Termine der dortigen Offenlage entnehmen Sie bitte den ortsüblichen Mitteilungen.

Weitere Einzelheiten zum Verfahren können Sie der öffentlichen Bekanntmachungen der Bezirksregierung Düsseldorf im Amtsblatt Nr. 13 vom 27.03.2014 entnehmen.

Die Bundesländer sind gesetzlich verpflichtet, für Gebiete mit bedeutsamem Hochwasserrisiko, Überschwemmungsgebiete festzusetzen. Es sind mindestens die Flächen an Gewässern zu ermitteln und auszuweisen, auf denen statistisch einmal in 100 Jahren mit einem Hochwasser zu rechnen ist.