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Pressemitteilung
 

 
 

23.05.2014

Gemeinsames Symposium Flussgebietsmanagement und Gebietsforum Wupper

In dieser Woche trafen sich zum 17. Mal rund 150 Fachleute aus den Bereichen Wasserwirtschaft, Landschaftsschutz, Fischerei, Naturschutz und Bodenordnung in der historischen Stadthalle Wuppertal zum Erfahrungsaustausch.

Die Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln sowie der Wupperverband gaben einen Überblick über den Umsetzungsstand der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Gestartet ist die WRRL im Jahr 2000 mit dem ehrgeizigen Ziel alle Gewässer bis Ende 2027 sowohl hinsichtlich der Wasserqualität als auch als Lebensraum für Pflanzen und Tiere ökologisch deutlich zu verbessern. Es sind in den letzten Jahren bereits viele Projekte an den Oberflächengewässern durchgeführt worden, aber auch zur „Halbzeit der WRRL“ sind wir vom eigentlichen Ziel noch ein gutes Stück entfernt. Die Bäche und Flüsse sollen lebendiger gestaltet und somit für den Menschen erlebbarer gemacht werden. Die Umsetzung von notwendigen Maßnahmen, die aus „begradigten Bächen“ wieder „lebendige Gewässer“ machen sollen, stand daher im Mittelpunkt der Fachdiskussionen. Möglichkeiten zur Schaffung einer Durchgängigkeit für die Weitwanderfische Lachs und Aal und zur abwechslungsreichen Gestaltung des Gewässerbetts wurden erörtert. Als weiteres Schwerpunktthema des diesjährigen Symposiums wurde aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert, wie die in einigen Gewässern immer noch vorhandene stoffliche Belastung der Fließgewässer verringert werden kann.

In diesem Jahr wird das erforderliche Maßnahmenprogramm für den Zeitraum 2016 bis 2021 erarbeitet. Mit diesem liegt dann, spätestens zum Ende dieses Jahres, für das Wuppergebiet ein Fahrplan vor, mit dem die Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie erreicht werden können.

Die hierfür notwendigen Arbeitsschritte wurden den Teilnehmern des Symposiums vorgestellt. Im Mittelpunkt standen dabei Art und Umfang der notwendigen Maßnahmen und die Beteiligung der Öffentlichkeit.