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Pressemitteilung
 

 
 

03.06.2014

Überschwemmungsgebiete des Niers-Systems werden festgesetzt – Offenlage der Unterlagen beginnt

Das Verfahren zur Festsetzung der Überschwemmungsgebiete des Niers-Systems beginnt in diesen Tagen mit der Offenlage der Unterlagen. Das Niers-System umfasst dabei die Gewässer Niers, Gladbach, Trietbach, Hammer Bach, Nette, Kleine Niers, Nierskanal, Dondert, Issumer Fleuth und Nenneper Fleuth.

Vom 06.06. bis 07.07.2014 können die Unterlagen für die Festsetzung des Überschwemmungsgebietes des Niers-Systems bei der Bezirksregierung Düsseldorf während der Dienstzeiten eingesehen werden. Darüber hinaus können die Karten und weitere Informationen zu diesem Thema auch auf der Homepage der Bezirksregierung Düsseldorf unter: http://www.brd.nrw.de/umweltschutz/hochwasserschutz/Ueberschwemmungsgebiete.html eingesehen werden. Betroffene Grundstückseigentümer können bei der Bezirksregierung bis zum 21.07.2014 Einwendungen gegen die geplante Überschwemmungsgebietsfestsetzung geltend machen.

Weitere Einzelheiten zum Verfahren können Sie den öffentlichen Bekanntmachungen der Bezirksregierung Düsseldorf im Amtsblatt Nr. 22 vom 30.05.2014 entnehmen.

Auch in den Städten Erkelenz, Geldern, Goch, Kamp-Lintfort, Kempen, Kevelar, Korschenbroich, Mönchengladbach, Nettetal, Straelen, Tönisvorst, Viersen, Willich und bei den Gemeinden Grefrath, Issum, Kerken, Rheurdt, Schwalmtal, Wachtendonk, Weeze werden die Unterlagen ausgelegt. Die Zeiten der dortigen Offenlage erfahren Sie in den ortsüblichen Bekanntmachungen.

Mit der Festsetzung eines Überschwemmungsgebietes sind keine baulichen Veränderungen an den Gewässern verbunden. Es handelt sich um eine Darstellung des natürlichen Zustandes, der bei einem sogenannten hundertjährlichen Hochwasserereignis entstehen würde. Die Ausweisung der Überschwemmungsgebiete, in denen bestimmte gesetzliche Regeln und Verbote gelten, dient der Verbesserung der Hochwasservorsorge und der Information der betroffenen Anlieger. Ziel der Regelungen ist es, eine Verschärfung der bestehenden Hochwassergefahr und eine Vergrößerung des zu erwartenden Schadens zu verhindern.

Die Bundesländer sind gesetzlich verpflichtet, für Gebiete mit bedeutsamem Hochwasserrisiko, Überschwemmungsgebiete festzusetzen. Es sind die Flächen an Gewässern zu ermitteln und auszuweisen, auf denen statistisch mindestens einmal in 100 Jahren mit einem Hochwasser zu rechnen ist.