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Pressemitteilung
 

 
 

05.06.2014

Ausdehnung des Fahrverbotes in den Umweltzonen zum 01.07.2014

Die Bezirksregierung Düsseldorf weist bereits heute auf die bevorstehende Ausdehnung des Fahrverbotes in den Umweltzonen zum 01.07.2014 hin. Dann dürfen im Regierungsbezirk in den Städten Essen, Oberhausen, Mülheim, Duisburg, Düsseldorf, Neuss, Remscheid, Mönchengladbach, Langenfeld und Wuppertal nur noch Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 4 (Fahrzeuge mit grüner Plakette) in den ausgewiesenen Bereichen innerhalb der Städte einfahren.

Dies ist eine Folge der vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz am 20.05.2014 veröffentlichten, validierten Luftqualitätsdaten des Jahres 2013, die eine Überschreitung des zulässigen Jahresmittelwertes für Stickoxide dokumentieren.

Fahrzeughalter, die nicht die erforderliche Plakette erhalten, können in bestimmten sozialen und wirtschaftlichen Härtefällen beim zuständigen Straßenverkehrsamt eine Befreiung beantragen. Darüber hinaus sind bestimmte Fahrzeuge bundesweit von der Plakettenpflicht ausgenommen. Autofahrer, die von den neuen Regelungen betroffen sind, sollten sich frühzeitig um entsprechende Ausnahmegenehmigungen bemühen. Weitere Informationen können auch den Internetseiten der Bezirksregierung Düsseldorf unter http://www.brd.nrw.de/ entnommen werden.

Übergangsregelungen bezüglich der Ausdehnung des Fahrverbotes auf grüne Plaketten sind nicht vorgesehen. Wurde bisher das Befahren einer Umweltzone oder das Parken in einer solchen ohne entsprechende Umweltplakette mit einem Bußgeld von 40 € und der Eintragung eines Punktes in das Verkehrszentralregister in Flensburg geahndet, so wird seit dem 01.05.2014 mit Inkrafttreten des neuen Bußgeldkataloges ein Bußgeld in Höhe von 80 € verhängt. Der Punkt im Verkehrszentralregister entfällt.

Die Bezirksregierung weist an dieser Stelle darauf hin, dass ab dem 01.07.2014 innerhalb einer Zeitspanne von wenigen Tagen bis hin zu zwei Wochen mit einem unterschiedlichen Beschilderungsstatus auf den Autobahnen und in den unterschiedlichen Umweltzonen zu rechnen ist.