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Pressemitteilung
 

 
 

13.06.2014

Über elftausend Helfer beseitigen in rund dreizehntausend Einsätzen Unwetterfolgen im Regierungsbezirk Düsseldorf

Die Auswirkungen des schweren Unwetters in der Nacht zum Dienstag sind an Rhein und Ruhr noch deutlich spürbar. Der Schienenverkehr ist aufgrund der Schäden noch nicht wieder vollständig freigegeben. Im Regierungsbezirk Düsseldorf sind vier Menschen durch direkte Sturmeinwirkung ums Leben gekommen. 54 Menschen wurden verletzt. Die Höhe der materiellen Schäden ist noch nicht bekannt. 11.333 Einsatzkräfte beseitigten in bisher 12.786 Einsätzen die Unwetterfolgen. Über neunhundert Einsätze stehen noch bevor im Kreis Mettmann, in Essen und in Mülheim.

Bei der Bezirksregierung Düsseldorf arbeiten durchgehend Mitglieder des Krisenstabes, die die Einsatzkräfte koordinieren. Über 900 Einsätze stehen noch aus. Schwerpunkte des Einsatzgeschehens waren bisher der Kreis Mettmann und die kreisfreien Städte Düsseldorf, Essen und Mühlheim an der Ruhr. Dort war auch überörtliche Hilfe aus anderen Regierungsbezirken und die Bundeswehr  eingesetzt. Regierungspräsidentin Anne Lütkes dankte allen Einsatzkräften und den einberufenen Mitgliedern des eigenen Krisenstabes, von denen viele bereits zur Zeit des noch anhaltenden Unwetters im Einsatz waren. „Wir konnten so zahlreichen Menschen helfen und viele Gefahren abwenden. Trotz umfangreicher Aufräumarbeiten ist weiter äußerste Vorsicht geboten, weil noch lange nicht alle Gefahrenstellen vollständig beseitigt werden konnten!“, so die Regierungspräsidentin.