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Pressemitteilung
 

 
 

26.08.2014

Überschwemmungsgebiet für den Rumbach und Nebengewässer wird festgesetzt – Zweite Offenlage erfolgt vom 28.08.2014 bis 29.09.2014

Mit der zweiten Offenlegung beginnt in diesen Tagen erneut das Verfahren zur Festsetzung des Überschwemmungsgebietes am Rumbach und seiner Nebengewässer. Es betrifft Flächen im Bereich der Städte Essen und Mülheim an der Ruhr. 

Vom 28.08. bis 29.09.2014 können die Unterlagen für die Festsetzung des Überschwemmungsgebiets bei der Bezirksregierung Düsseldorf während der Dienstzeiten eingesehen werden. Auch in den betroffenen Städten Essen und Mülheim an der Ruhr werden die Unterlagen ausgelegt. Darüber hinaus kann das ermittelte Überschwemmungsgebiet auf der Homepage der Bezirksregierung eingesehen werden.

Jeder, dessen Belange durch die Festsetzung des Überschwemmungsgebiets berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist Einwendungen erheben. Maßgeblich ist die Auslegungsfrist der jeweiligen Kommune, in der das Grundstück liegt.

Nach der ersten Offenlegung im Jahr 2013 waren aufgrund der Auswertung der Einwendungen der Bürgerinnen und der Bürger Nachberechnungen erforderlich. Es stellte sich heraus, dass vereinzelte Bautätigkeiten in unmittelbarer Gewässernähe zu Veränderungen gegenüber den Modelldaten (2010) geführt hatten. Nach Neuvermessung und Anpassung der Modelldaten erfolgte im Frühjahr dieses Jahres eine Nachberechnung des Überschwemmungsgebiets. Als Ergebnis sind Veränderungen der Überschwemmungsflächen mit neuen Betroffenheiten zu verzeichnen.

Mit der Festsetzung sind keine baulichen Veränderungen an den Gewässern verbunden. Es handelt sich um eine Darstellung des natürlichen Zustandes, der bei einem sogenannten hundertjährlichen Hochwasserereignis entstehen würde. Die Ausweisung der Überschwemmungsgebiete, in denen bestimmte gesetzliche Regeln und Verbote gelten, dient der Verbesserung der Hochwasservorsorge und der Information der betroffenen Anlieger. Ziel der Regelungen ist es, eine Verschärfung der bestehenden Hochwassergefahr und eine Vergrößerung des zu erwartenden Schadens zu verhindern.

Weitere Einzelheiten zum Verfahren können Sie der öffentlichen Bekanntmachungen der Bezirksregierung Düsseldorf im Amtsblatt vom 21.08.2014 entnehmen.  

Die Bundesländer sind gesetzlich verpflichtet, für Gebiete mit bedeutsamem Hochwasserrisiko, Überschwemmungsgebiete festzusetzen. Es sind die Flächen an Gewässern zu ermitteln und auszuweisen, auf denen statistisch mindestens einmal in hundert Jahren mit einem Hochwasser zu rechnen ist.