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Pressemitteilung
 

 
 

28.08.2014

Planunterlagen für den Bau des RRX im Stadtgebiet Essen liegen vom 01.09.2014 bis 30.09.2014 öffentlich aus

Im Planfeststellungsverfahren zum Rhein-Ruhr-Express (RRX) werden die Antragunterlagen zum Abschnitt 5a im Stadtgebiet Essen vom 01.09.20114 bis 30.09.2014 zur allgemeinen Einsichtnahme ausgelegt. Zeichnungen und Erläuterungen zu diesem Vorhaben liegen während der obengenannten Frist im Amt für Stadtplanung und Bauordnung, Deutschlandhaus, Lindenallee 10, 45127 Essen während der Dienststunden aus. Darüber hinaus können in dieser Zeit die Planunterlagen auf der Homepage der Bezirksregierung Düsseldorf online abgerufen werden. 

Im oben genannten Zeitraum können sich Bürgerinnen und Bürger über die Planung informieren und bis zwei Wochen nach Ablauf dieser Frist, also bis zum 14.10.2014, Einwendungen gegen den Plan bei der Stadt Essen oder der Bezirksregierung Düsseldorf erheben. 

Die DB Projektbau GmbH hat beim Eisenbahnbundesamt die Planfeststellung für den Bau des RRX beantragt. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist in diesem Verfahren die zuständige Anhörungsbehörde und hat mit dem Abschnitt 5a Essen das in ihrem Zuständigkeitsbereich zweite Anhörungsverfahren für den RRX eingeleitet. 

Geplant ist im Wesentlichen, die bereits durch vorhandenen Schienenpersonenverkehr befahrene Strecke mit Blick auf die Mehrbelastung der zukünftigen RRX-Verkehre durch bau- und betriebliche Maßnahmen zu ertüchtigen. Durch punktuelle Veränderungen der S-Bahn-Infrastruktur Essen–Bochum–Langendreer soll dabei eine erhöhte Kapazitätsaufnahme ermöglicht werden, um die Verkehre des RE 16 und der RB 40 zwischen Essen Hbf und Bochum–Langendreer von der Fernbahn aufzunehmen. Hierzu wird eine neue eingleisige Verbindung zur Überleitung von der Stecke 2160 auf die Strecke 2291 in Richtung Essen-Steele einschließlich Einbau neuer Weichenverbindungen sowie Um- und Rückbaumaßnahmen an der Bestandsstrecke erforderlich. Durch den Umbau der Weichenverbindungen im Bahnhofskopf in Essen-Steele werden neue Fahrmöglichkeiten geschaffen. Im Bereich Essen–Steele–Ost wird für die zusätzlich aufkommenden Verkehre eine kreuzungsfreie Einfädelung der Strecke 2195 hergestellt. Für den Bereich der Fernbahnstrecken 2160 und 2158 ist zwischen Essen Hbf und Dortmund Hbf zur Aufnahme des RRX-bedingten Mehrverkehrs eine Erhöhung der Streckenkapazität erforderlich, welche durch eine Blockverdichtung in beiden Richtungen realisiert wird. Infolge der Verlagerung der RB 40 über Essen–Steele nach Bochum wird der Halt von Zügen in Essen–Kray Süd zukünftig entfallen; ersatzweise ist ein Halt der RB 40 in Essen-Steele vorgesehen. Die Strecke 2164 wird wegen zukünftig eingleisiger Verkehrsführung teilstillgelegt bzw. rückgebaut.