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Pressemitteilung
 

 
 

30.12.2014

Behördliche Überwachung des Feuerwerksverkaufs deckt Mängel auf

Für viele Menschen ist es guter Brauch, das alte Jahr am Silvesterabend mit dem Abbrennen eines Feuerwerks zu verabschieden. Damit dieses Vergnügen mit der größtmöglichen Sicherheit stattfinden kann, überprüft die Bezirksregierung Düsseldorf als staatliche Überwachungsbehörde jedes Jahr den Verkauf von Feuerwerksartikeln zum Jahresende. Im Jahr 2014 haben im Regierungsbezirk Düsseldorf 20 Fachbeamtinnen und Fachbeamte an drei Tagen insgesamt 436 Lager- und Verkaufsstätten aufgesucht und vor Ort überprüft, ob die gesetzlichen Vorgaben des Sprengstoff- und Arbeitsstättenrechts eingehalten wurden. Bei der Überwachungsaktion, deren Schwerpunkt in diesem Jahr in den Kreisen Viersen und Mettmann und in der Stadt Krefeld lag, wurde besonders darauf geachtet, dass nur zugelassene Artikel verkauft wurden, nur die zulässigen Mengen an Silvesterfeuerwerk in den Geschäften gelagert wurden und dass Flucht- und Rettungswege zum Schutz der Kunden und der Beschäftigten freigehalten und gekennzeichnet wurden.

Leider lag die Zahl der erfassten Mängel deutlich höher als im vergangenen Jahr. In zwei Fällen musste festgestellt werden, dass die gelagerten Mengen an Feuerwerkskörpern deutlich über den zulässigen Werten lagen. Weiterhin hatten ca. 40 Geschäfte den Verkauf von Silvesterfeuerwerk nicht oder nicht richtig gegenüber der Behörde angezeigt. Daneben lagen in 128 Fällen Verstöße gegen das Arbeitsstättenrecht, vor allem im Hinblick auf die Freihaltung bzw. die Beschilderung von Flucht- und Rettungswegen, vor.

Auch wenn die alljährliche Präsenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksregierung Düsseldorf dazu geführt hat, viele Verkäufer von Silvesterfeuerwerk für das Thema zu sensibilisieren und den Schutz der Verbraucher voranzubringen, gibt es weiterhin viel zu tun. Es wird auch in Zukunft Aufgabe der staatlichen Überwachungsbehörden bleiben, durch ihre Kontrollen auf die besonderen Gefährdungen durch den Verkauf von Pyrotechnik aufmerksam zu machen und dafür zu sorgen, dass Flucht- und Rettungswege sicher erkannt und begangen werden können. So trägt staatliche Überwachung dazu bei, dass die Verbraucher Feuerwerksartikel sicher einkaufen und die Beschäftigten im Verkauf sicher arbeiten können.

Positiv aufgefallen ist aber, dass in den überprüften Verkaufsstätten keine Artikel zum Verkauf angeboten wurden, die gegen die geltenden Sicherheitsbestimmungen verstießen. Bei sachgerechter Verwendung der erworbenen Raketen, Böller und Feuerwerksbatterien steht somit einem sicheren Jahresende nichts im Wege.