Hauptnavigation



 
Pressemitteilung
 

 
 

09.01.2015

Bezirksregierung bewilligte rund 95 Millionen Euro für die Städtebauförderung im Regierungsbezirk Düsseldorf im Jahr 2014

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat im Jahr 2014 rund 95 Mio. Euro für zahlreiche Maßnahmen der nachhaltigen Stadtentwicklung bewilligt. Bund und Land haben zum Programmjahr 2014 die Mittel für die Städtebauförderung deutlich erhöht, seit Jahren steht damit den Kommunen die höchste Gesamtsumme zur Verfügung. Die Anstrengungen vieler Städte und Gemeinden im Bezirk um die Erneuerung der Innenstädte und Quartiere konnten somit trotz vielfach angespannter Haushaltslage unterstützt werden. 

So gingen zum Beispiel an die Stadt Krefeld 3.977 Mio. Euro für die Umgestaltung der Neusser Straße, des Blumenplatzes und des Umfeldes des Kaiser-Wilhelm-Museums. Außerdem ist mit der Förderung der Start für die Umnutzung der Alten Samtweberei ermöglicht worden. 

Im Kreis Wesel erhielt allein die Stadt Dinslaken u.a. für Investitionen in den energetischen und barrierefreien Umbau der Klaraschule und der Gartenschule sowie für den städtebaulichen Wettbewerb Bahnhofsplatz ca. 3,38 Mio. €. Die Stadt Moers erhielt über 5,2 Mio. € für die Umgestaltung des Alten Landratsamtes, die Schlossumfeldgestaltung und die Quartiersentwicklung Matthek/ Josefsviertel. 

Im Bergischen Städtedreieck erhielt die Stadt Solingen Fördermittel für die Solinger Nordstadt, unter anderem für den Umbau der Grundschule Scheydter Straße. Ein anderer Teil der Zuwendungen wurde für Projekte des Stadtumbaus im Stadtteil Ohligs zur Verfügung gestellt, hier u. a. für die Umnutzung eines Kugelgasbehälters zur Sternwarte („Galileum“) und als Gemeinbedarfseinrichtung mit außerschulischem Lernort sowie für die Aufwertung von Straßen und Wegeverbindungen vom Bahnhof zum Galileum. Insgesamt wurden der Stadt Solingen rund 7 Mio. € Fördermittel bewilligt. In der Stadt Wuppertal wurde neben dem „Döppersberg“ die Soziale Stadt - Maßnahmen Ostersbaum und Elberfeld-Nordstadt mit rund 9,5 Mio. € unterstützt. In Ostersbaum wurden rund 540.000,00 € für die energetische Sanierung und den barrierefreien Umbau der Turnhalle Opphofer Straße zur Verfügung gestellt. Und in die Elberfelder Nordstadt flossen ca. 5,9 Mio. € in die energetische Sanierung, den barrierefreien Umbau und die Öffnung für den Stadtteil des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums. Weitere Mittel wurden nach Remscheid im Rahmen des Stadtumbau-West zur Neugestaltung von Grundverbindungen und einem Quartiersplatz bewilligt. 

Auch die Städte und Gemeinden des Kreises Mettmann konnten sich über erhebliche finanzielle Unterstützung für die Investitionen in die Stadterneuerung freuen. So gingen rund 4,3 Mio. € in die Stadt Ratingen u.a. für die Gestaltung des Düsseldorfer Platzes und die Erhaltung und Sanierung des Ratstraktes am Rathaus. Die Stadt Hilden erhielt für die Erneuerung der Innenstadt rund 600.000,- € für die Neugestaltung der Fußgängerzone Mittelstraße und für die Schaffung von Wegeverbindungen. Die Stadt Mettmann erhielt rund 1 Mio. € u. a. für die Neugestaltung der Innenstadt. 

Auch im Kreis Kleve erhielten viele Kommunen Mittel aus der Städtebauförderung für die Erneuerung ihrer Städte. So flossen in die Zentrenerneuerung der Stadt Weeze 2,25 Mio. € für die Errichtung eines Bürgerhauses und für Platzumgestaltungsmaßnahmen. Die Stadt Issum erhielt rund 1,4 Mio. € für ihren Ortskern für die Errichtung eines multifunktionalen Platzes. 

Auch in die Städte des Ruhrgebiets flossen erhebliche Mittel aus der Städtebauförderung. Die Stadt Duisburg erhielt insgesamt rund 13,5 Mio € für verschiedene Projekte im Stadtgebiet. Zum Beispiel wird mit fast 6 Mio. € die Erneuerung der Innenstadt unterstütz, u.a.  der Umbau des Bahnhofsvorplatzes und die Einrichtung eines Altstadtmanagements. Weitere knapp 6 Mio. € sind für den Stadtteil Hochheide vorgesehen, um die integrierte Weiterentwicklung der Hochhaussiedlung durch den Rückbau von verwahrlosten Immobilien und durch die soziale Stabilisierung des Quartiers zu ermöglichen.

In der Stadt Essen wurde die Maßnahme „Schlosspark Borbeck“ mit einer Zuwendung in Höhe von rund 1,3 Mio. € u.a. für die Umgestaltung des Schlossparks gefördert. Darüber hinaus erhielt die Stadt weitere Mittel in Höhe von 3,4 Mio. €  für die städtebauliche Gesamtmaßnahme „Soziale Stadt Altenessen-Süd/ Nordviertel“ u.a. für den Radwegeanschluss "Rheinische Bahn / Segerothpark" und die Erschließung des Nordparks sowie für die Fortführung des Stadtumbaus in Bocholt Altendorf-Nord. Für die Baumaßnahmen auf dem Standort der Zeche Zollverein in Essen konnte die Stiftung Zollverein einen Zuwendungsbescheid über 9,2 Mio. € zur denkmalgerechten Sanierung der Bandbrücken auf der Kokerei entgegennehmen. Ziel der Förderung ist ein dauerhafter Erhalt des Ensembles als Industriedenkmal und wesentlicher Teil des UNESCO Welterbe-Ensembles. Die Stadt Oberhausen erhielt insgesamt über 4,2 Mio. € für verschiedene Maßnahmen. Unter anderem fließen 2,4 Mio. € in die Soziale Stadt Oberhausen – Lirich, um hiermit z.B. die Neugestaltung Altenbergpark und Altenbergerstraße zu finanzieren. Ein weitere Teil der Zuwendung in Höhe von 1,55 Mio. € sind für bauliche Maßnahmen in der Innenstadt Alt-Oberhausen u.a. für die Gestaltung der Jugendfreizeitfläche Friedrich-Karl-Straße vorgesehen.