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Pressemitteilung
 

 
 

16.01.2015

Essen-Kray - Bezirksregierung ordnet Maßnahmen zur Verhinderung von PCB- und Schwermetallemissionen an

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat der Firma Richter GmbH aktuell Maßnahmen zur Verhinderung möglicher PCB- und Schwermetallemissionen angeordnet. Die Maßnahmen betreffen die Anlagen der Betriebsgelände an der Rotthauser und an der Joachimstraße in Essen-Kray.

Im Einzelnen wurden zum Beispiel eine Sanierung der Flächenbefestigung des Betriebsgeländes, die Reinigung der Betriebe nach einem abgestimmten Reinigungskonzept, die Errichtung einer Beregnungsanlage an allen Schrottabwurf- und Aufnahmebereichen gemäß Beregnungskonzept, der geschlossene Umschlag der Schredderleichtfraktion angeordnet.

Die Maßnahmen sind nun sukzessive umzusetzen, sodass die Wirkung in etwa einem Jahr messtechnisch festzustellen sein sollte.

Nach Untersuchungen des Landesumweltamtes NRW (LANUV) sind  in Essen-Kray in den letzten Jahren steigende PCB-Werte in Grünkohlplanzen festgestellt worden. Proben von Fichtennadeln bestätigten eine hohe PCB-Belastung. Die Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass die beiden Betriebe der Firma Richter mit hoher Wahrscheinlichkeit relevant zur PCB-Luftbelastung im Stadtteil beigetragen.

Die Untersuchungen von Staub- und Materialproben auf den beiden Betriebsgeländen der Firma Richter haben ergeben, dass neben PCB auch hohe Schwermetallkonzentrationen vorhanden sind und die bisherigen Minderungsmaßnahmen für die vorhandenen, diffusen Staubquellen nicht ausreichen.

Die Anordnungen der Bezirksregierung sollen hier zur wesentlichen Verbesserung der Situation vor Ort führen.