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Pressemitteilung
 

 
 

24.02.2015

Überschwemmungsgebiete des Rumbachs werden festgesetzt

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat die Überschwemmungsgebiete des Rumbachs von km 2,0 bis km 7,3 durch ordnungsbehördliche Verordnung festgesetzt. Die Öffentlichkeitsbeteiligung ist somit abgeschlossen. Die Überschwemmungsgebiete betreffen Flächen in den Gebieten der Städte Essen und Mülheim. Die Verordnung tritt am 26.02.2015 in Kraft. 

Mit der Festsetzung sind keinerlei bauliche Veränderungen an den Gewässern verbunden. Es handelt sich lediglich um eine Darstellung des natürlichen Zustandes, der bei einem hundertjährlichen Hochwasserereignis entsteht. Die Ausweisung der Überschwemmungsgebiete dient der Verbesserung der Hochwasservorsorge und der Information der betroffenen Anlieger. 

In Überschwemmungsgebieten gelten gesetzliche Schutzvorschriften, die eine Verschärfung der bestehenden Hochwassergefahr und damit eine Vergrößerung möglicher Schäden verhindern sollen. 

Die Länder sind gesetzlich verpflichtet Überschwemmungsgebiete festzusetzen, wenn ein Gebiet ein bedeutsames Hochwasserrisiko aufweist oder für die Hochwasserentlastung und Rückhaltung benötigt wird. Hierzu sind die Flächen an Gewässern zu ermitteln und auszuweisen, auf denen statistisch einmal in 100 Jahren mit einem Hochwasser zu rechnen ist. Hochwasser ist ein natürliches Ereignis, das z.B. durch starke Regenfälle entsteht und zu einer Überflutung der anliegenden Flächen führt. 

Die Unterlagen für die Festsetzungen der Überschwemmungsgebiete des Rumbachs können bei den Städten Essen und Mülheim, sowie bei der Bezirksregierung Düsseldorf während der üblichen Dienstzeiten eingesehen werden. Darüber hinaus können die ermittelten Überschwemmungsgebiete auch hier im Internetauftritt der Bezirksregierung Düsseldorf aufgerufen werden.