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Pressemitteilung
 

 
 

31.03.2015

Regierungspräsidentin Lütkes sieht dringenden Handlungsbedarf bei der VIA

In einem Schreiben an die Oberbürgermeister der Städte Essen und Duisburg sowie an die Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr hat Regierungspräsidentin Anne Lütkes dringenden Handlungsbedarf bei den Verkehrsbetrieben der drei Städte und ihrer gemeinsamen Verkehrsgesellschaft VIA angemahnt.

„Essen und Duisburg nehmen am Stärkungspakt teil, Mülheim hat im vergangenen Jahr seine bilanzielle Überschuldung feststellen müssen. Die Städte sind verpflichtet, alle Einsparmöglichkeiten zu nutzen. Dennoch liegen die Zuschüsse für den ÖPNV pro Einwohner in den drei Städten deutlich höher als beispielsweise in den BoGeStra-Städten mit vergleichbaren Verkehrsangeboten.“ stellt Lütkes fest und beruft sich dabei auf Zahlen des VRR.

Eine wesentliche Ursache sieht Lütkes in den Organisationsstrukturen.  Statt die Kooperation in der VIA  weiter voranzutreiben, verharre man bei einer wenig effektiven Zwischenlösung.  Zudem seien Tendenzen zu erkennen, die bestehenden Strukturen in den drei Verkehrsunternehmen weiter zu festigen und die Kooperation insgesamt in Frage zu stellen. Lütkes fordert die Eigentümerstädte auf, dem entschieden entgegenzuwirken. Erforderlich sei eine gemeinsame verbindliche Strategie, um einen zukunftsfähigen, bedarfsgerechten und wirtschaftlichen  ÖPNV im westlichen Ruhrgebiet sicherzustellen. Hierzu bietet Lütkes die Unterstützung der Bezirksregierung an.