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Pressemitteilung
 

 
 

20.05.2015

Gemeinsames Symposium Flussgebietsmanagement und Gebietsforum Wupper

Aktuell trafen sich rund 150 Fachleute aus den Bereichen Wasserwirtschaft, Landschaftsschutz, Fischerei, Naturschutz und Bodenordnung in der historischen Stadthalle Wuppertal zum Erfahrungsaustausch. Die Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln sowie der Wupperverband gaben einen Überblick über den Umsetzungsstand der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). 

Vorgestellt wurden verschiedene Maßnahmen zur Gestaltung des Gewässerbettes, die aus „begradigten Bächen“ wieder „lebendige Gewässer“ machen sollen, die auch von Lachs und Aal wieder durchwandert werden können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten außerdem aus unterschiedlichen Perspektiven intensiv darüber, welche Maßnahmen notwendig sind, um die in einer Reihe von Gewässern immer noch vorhandene stoffliche Belastung zu verringern. 

Bereits im letzten Jahr wurde ein detailliertes Maßnahmenprogramms für die Gewässer im Einzugsgebiet von Wupper und Dhünn erarbeitet. Mit dem Maßnahmenprogramm 2016-2021 liegt dann, spätestens zum Ende dieses Jahres, für das Wuppergebiet ein Fahrplan zur Zielerreichung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie vor. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Wupperverbandes.  

Die WRRL startete im Jahr 2000 mit dem Ziel, alle Gewässer bis Ende 2027 sowohl hinsichtlich der Wasserqualität als auch als Lebensraum für Pflanzen und Tiere ökologisch deutlich zu verbessern. Die Bäche und Flüsse sollen lebendiger gestaltet und somit für den Menschen erlebbarer gemacht werden.