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Pressemitteilung
 

 
 

24.08.2015

Einigung in Verfahren Deponie Eyller Berg: Ende der Ablagerung bis Ende 2022

In den verwaltungsgerichtlichen Verfahren beim OVG Münster zwischen der Betreibergesellschaft der Deponie Eyller Berg und der Bezirksregierung Düsseldorf konnte am heutigen Montag eine Einigung erzielt werden. Im Rahmen eines Vergleiches wurden bestehende Unstimmigkeiten bei der Auslegung der Genehmigungslage ausgeräumt und wesentliche Eckpunkte zwischen den Beteiligten festgelegt. 

Der Vergleich bezieht sich im Wesentlichen auf die Festlegung des verbindlichen Endzeitpunktes der Abfallablagerung bis Ende 2022 und die Kubatur der zukünftigen Deponie, die sich unter anderem an den beiden, sich aus dem sogenannten 69er-Höhenplan ergebenden, obersten Höhenpunkten orientiert. 

„Ich bin sehr froh, vor allem auch für die Anwohnerinnen und Anwohner am Eyller Berg, dass wir nach langen Verhandlungen in den wesentlichen Punkten Übereinstimmung erzielen konnten und mit dem verbindlichen Ende der Ablagerung Ende 2022 jetzt Klarheit für die Zukunft haben“, so Regierungspräsidentin Anne Lütkes heute in Düsseldorf. 

Ein weiterer wesentlicher Eckpunkt der Einigung besteht in der Verpflichtung der Betreibergesellschaft, den Antrag auf Genehmigung einer Chemisch-Physikalischen Behandlungsanlage (CPB-Anlage) für die Deponie Eyller Berg zurückzunehmen. Außerdem hat sich die Betreiberin verpflichtet, die von ihr bisher durchgeführten, gutachterlich vorgeschlagenen umfangreichen Staubminderungsmaßnahmen auch weiterhin beizubehalten.