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Pressemitteilung
 

 
 

02.09.2015

Bezirksregierung Düsseldorf nutzt Einrichtung Kerskensweg als landeseigene Notunterkunft für Asylbewerber – Erweiterung angestrebt

Die Bezirksregierung Düsseldorf wird die Zeltunterkunft am Kerskensweg in Duisburg-Walsum übergangsweise als landeseigene Notunterkunft für die Unterbringung von Flüchtlingen nutzen. Ab Donnerstag, den 03.09.2015, sind die Vorbereitungen vor Ort so weit, dass die ersten 199 Menschen einziehen können. Das Deutsche Rote Kreuz in Nordrhein (DRK) wird wie geplant die Betreuung übernehmen.

Die vorhandenen Zelte sollen kurzfristig durch wetterfeste Leichtbauhallen ersetzt werden, die durch abtrennbare Bereiche mehr Privatsphäre bieten, einen festen Boden haben und beheizbar sind. Durch den Einsatz der Leichtbauhallen kann dann mittelfristig mehr Menschen Platz geboten werden. Für wie viele Menschen am Kerskensweg zukünftig eine Unterkunft entsteht, hängt dann von den Umständen vor Ort ab.

„In der derzeitigen Lage ist es unser vorrangiges Ziel, Obdachlosigkeit zu vermeiden. Wir arbeiten daran, landeseigene Einrichtungen zur Unterbringung von Flüchtlingen so schnell es geht herzurichten, damit der Einsatz der Leichtbauhallen nur übergangsweise notwendig ist. Es ist unsere gemeinsame moralische Verpflichtung, den bei uns Schutz suchenden Menschen zu helfen und sie zu unterstützen“, so Regierungspräsidentin Lütkes heute in Düsseldorf.

Vor dem Hintergrund der aktuell zunehmenden Zahl von Menschen, die in Nordrhein-Westfalen ankommen, um hier Asyl zu beantragen, hatte die Bezirksregierung Düsseldorf auf Weisung des Ministeriums für Inneres und Kommunales (MIK) die Städte und Gemeinden gebeten, weitere Notunterkünfte für Flüchtlinge zu benennen. Die Stadt Duisburg hatte daraufhin der Bezirksregierung die Nutzung der bereits fertiggestellten Zeltunterkunft am Kerskensweg angeboten.