Hauptnavigation



 
Pressemitteilung
 

 
 

11.11.2015

Betuwe: Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren zum Ausbau des Abschnitts 1.4 Voerde beginnt am Mittwoch, den 18.11.2015, ab 10:00 Uhr in Dinslaken

Ab dem 18.11.2015, 10:00 Uhr findet die Erörterung der Einwendungen und Stellungnahmen im Planfeststellungsverfahren für die Betuwe-Linie, Abschnitt 1.4 Voerde statt. Der Termin wird in der Kathrin-Türks-Halle, Platz d`Agen 4, 46535 Dinslaken durchgeführt. 

Der Termin ist nicht öffentlich. Teilnahmeberechtigt sind die Deutsche Bahn  als Vorhabenträgerin, die Stadt Voerde, Vertreter der übrigen Fachbehörden und Träger öffentlicher Belange sowie die Einwenderinnen und Einwender und alle sonstigen vom Vorhaben Betroffenen und ihre gesetzlichen Vertreter oder Bevollmächtigten. 

Zur Feststellung der Teilnahmeberechtigung wird gebeten, sich im Zuge der Eingangskontrolle bei den Mitarbeitern der Bezirksregierung Düsseldorf zu melden. Hier erfolgt dann ein Anwesenheitsvermerk in die Teilnehmerliste, wofür ein amtlicher Lichtbildausweis (z. B. Personalausweis, Reisepass, Führerschein) bereit zu halten ist. 

Weitere Informationen finden Sie im Amtsblatt Nr. 44 für den Regierungsbezirk Düsseldorf vom 29.10.2015.  

Der Antrag zum Abschnitt 1.4 Voerde betrifft den rund 4,7 km langen Streckenabschnitt von der Stadtgrenze Dinslaken/Voerde bis zum Abschnittsende kurz hinter dem heutigen Bahnübergang „Grenzstraße“. Beantragt in diesem Verfahren ist der Bau eines zusätzlichen, dritten Gleises parallel zur vorhandenen Eisenbahnstrecke mit den notwendigen Folgemaßnahmen. Dabei ist u. a. auch vorgesehen, den Bahnübergang „Schwanenstraße“ ersatzlos aufzuheben sowie den Bahnübergang „Grenzstraße“ zu beseitigen und diesen durch ein neues Brückenbauwerk für Fußgänger und Radfahrer zu ersetzen. Am Haltepunkt Voerde wird der nördliche Außenbahnsteig zurückgebaut um am neuen, dritten Gleis neu errichtet. Der südliche Bahnsteig in Richtung Oberhausen wird an gleicher Stelle erneuert. Der Umbau des Bahnübergangs „Rahmstraße“ ist nicht Gegenstand dieses Planfeststellungsverfahrens. In diesem Planfeststellungsabschnitt sind insgesamt rund zehn Kilometer Schallschutzwände nördlich und südlich der Gleise sowie zwischen den Gleisen vorgesehen. Das „Besonders überwachte Gleis“ ist auf einer Gesamtlänge von 1,4 km geplant. Ebenfalls sollen trassenferne landschaftsrechtliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen (Aufforstungen, Waldumwandlung, Allee- und Heckenpflanzung) festgesetzt werden, u.a. im Rahmen eines anerkannten Ökokontos im Raum Voerde und Hünxe. 

Die Bezirksregierung Düsseldorf ist innerhalb des Verfahrens für die Durchführung des Anhörungsverfahrens zuständig. Den nächsten Schritt im Rahmen dieses Verfahrens stellt die Erörterung der Einwendungen dar. 

Sinn und Zweck des Erörterungstermins ist neben der nochmals umfassenden Information der Beteiligten über das Vorhaben die Klärung aller für die Entscheidung erheblichen Fakten und Gesichtspunkte. Den Beteiligten wird Gelegenheit gegeben, sich mündlich zu äußern, ihre bereits schriftlich eingebrachten Einwendungen und Bedenken zu erläutern und mit dem Vorhabenträger unter Verhandlungsleitung der Bezirksregierung Düsseldorf zu diskutieren. Die Ergebnisse des Termins werden in die weitere Entscheidungsfindung des EBA als Planfeststellungsbehörde einbezogen. Im Erörterungstermin selbst wird keine Entscheidung in der Sache getroffen.