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Pressemitteilung
 

 
 

19.11.2015

Betuwe: Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren zum Ausbau des Abschnitts 1.3 Dinslaken beginnt am Mittwoch, den 25.11.2015, ab 10:00 Uhr in Dinslaken

Ab dem 25.11.2015, 10:00 Uhr findet die Erörterung der Einwendungen und Stellungnahmen im Planfeststellungsverfahren für die Betuwe-Linie, Abschnitt 1.3 Dinslaken statt. Der Termin wird in der Kathrin-Türks-Halle, Platz d`Agen 4, 46535 Dinslaken durchgeführt. 

Hier können Sie vorab die Tagesordnung einsehen.

Der Termin ist nicht öffentlich. Teilnahmeberechtigt sind die Deutsche Bahn  als Vorhabenträgerin, die Stadt Dinslaken, Vertreter der übrigen Fachbehörden und Träger öffentlicher Belange sowie die Einwenderinnen und Einwender und alle sonstigen vom Vorhaben Betroffenen und ihre gesetzlichen Vertreter oder Bevollmächtigten. 

Zur Feststellung der Teilnahmeberechtigung wird gebeten, sich im Zuge der Eingangskontrolle bei den Mitarbeitern der Bezirksregierung Düsseldorf zu melden. Hier erfolgt dann ein Anwesenheitsvermerk in die Teilnehmerliste, wofür ein amtlicher Lichtbildausweis (z. B. Personalausweis, Reisepass, Führerschein) bereit zu halten ist. 

Weitere Informationen finden Sie im Amtsblatt Nr. 46 für den Regierungsbezirk Düsseldorf vom 12.11.2015. 

Der Antrag zum Planfeststellungsabschnitt „1.3 Dinslaken“ betrifft einen ca. 6,3 km langen Streckenabschnitt  auf dem Gebiet der Stadt Dinslaken. Der Planungsabschnitt beginnt an der Kommunengrenze zwischen Oberhausen und Dinslaken, umfasst den Bahnhof Dinslaken und endet unmittelbar hinter dem Ortsteil Dinslakener Bruch. Beantragt wird in diesem Verfahren der Bau eines zusätzlichen dritten Gleises mit den notwendigen Folgemaßnahmen. Im Zuge der Realisierung der Planung ist außerdem beabsichtigt alle vorhandenen Bahnübergänge zu beseitigen und überwiegend durch neue Querungsmöglichkeiten zu ersetzten. Der Bahnhof Dinslaken soll 4-gleisig durchfahren werden. Dabei kann der vorhandene Bahnsteig als Mittelbahnsteig weiter genutzt werden. Zudem wird ein neuer Mittelbahnsteig errichtet. Die Mittelbahnsteige sollen barrierefrei gestaltet werden.  

Die DB Netz AG  hat für das o.a. Bauvorhaben beim Eisenbahnbundesamt (EBA) die Durchführung des  Planfeststellungsverfahrens beantragt. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist innerhalb des Verfahrens für die Durchführung des Anhörungsverfahrens zuständig. Den nächsten Schritt im Rahmen dieses Verfahrens stellt die Erörterung der Einwendungen dar. 

Sinn und Zweck des Erörterungstermins ist neben der nochmals umfassenden Information der Beteiligten über das Vorhaben die Klärung aller für die Entscheidung erheblichen Fakten und Gesichtspunkte. Den Beteiligten wird Gelegenheit gegeben, sich mündlich zu äußern, ihre bereits schriftlich eingebrachten Einwendungen und Bedenken zu erläutern und mit dem Vorhabenträger unter Verhandlungsleitung der Bezirksregierung Düsseldorf zu diskutieren. Die Ergebnisse des Termins werden in die weitere Entscheidungsfindung des EBA als Planfeststellungsbehörde einbezogen. Im Erörterungstermin selbst wird keine Entscheidung in der Sache getroffen.