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Pressemitteilung
 

 
 

20.11.2015

Bergische Kaserne: Planungen für Errichtung einer Notunterkunft für Flüchtlinge schreiten voran

Am heutigen Freitag konnten die Verantwortlichen von Bezirksregierung Düsseldorf, Stadt Düsseldorf und der Bundesanstalt für Immobilenaufgaben (BImA) die Planungen für die Errichtung einer Notunterkunft auf dem Gelände der Bergischen Kaserne weiter konkretisieren. 

„Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem sich alle Beteiligten einig sind wie es weitergehen soll. Nun gilt es die vereinbarten Schritte kurzfristig umzusetzen, damit die Notunterkunft schnellstmöglich in Betrieb genommen werden kann“, so Regierungspräsidentin Lütkes heute in Düsseldorf. 

Im Ergebnis wird die Bezirksregierung Düsseldorf die Vertragsverhandlungen über die Nutzung der in Betracht kommenden Flächen direkt mit der BImA führen. Die BImA als Eigentümerin des Grundstücks wird dem Land die mietfreie Nutzung als Notunterkunft für Flüchtlinge ermöglichen. Die Nutzungsdauer soll auf maximal drei Jahre begrenzt werden, damit zukünftig den städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen der Stadt Düsseldorf Rechnung getragen werden kann. Die notwendigen Herrichtungen des Geländes wird der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes (BLB NRW), Niederlassung Düsseldorf, übernehmen. Die Inbetriebnahme als Notunterkunft ist bis Anfang Frühjahr 2016 geplant. Vorher wird es eine gemeinsame Bürgerinformationsveranstaltung geben. 

Hinsichtlich der Auswahl einer Betreuungsorganisation und eines Sicherheitsdienstes wurde eine enge Kommunikation mit der Stadt vereinbart. 

Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte verschiedene Standorte geprüft, um den Menschen, die nach ihrer Flucht bei uns ankommen dort Obdach und Unterkunft anbieten zu können. Die Prüfung der Bergischen Kaserne hatte ergeben, dass auf Teilen des Geländes zukünftig eine Notunterkunft für bis zu 1000 Flüchtlinge mittels Leichtbauhallen entstehen soll. Die Leichtbauhallen sind winterfest, beheizbar, haben einen festen Boden und können durch abtrennbare Bereiche im Innenraum den Bewohnern ein Mindestmaß an Privatsphäre bieten.