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Pressemitteilung
 

 
 

22.01.2016

Rund 70 Millionen Euro für die Städtebauförderung im Regierungsbezirk Düsseldorf im Jahr 2015

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat im Jahr 2015 rund 70 Mio. Euro für zahlreiche Maßnahmen der nachhaltigen Stadtentwicklung bewilligt. Bund und Land haben zum Programmjahr 2015 die Mittel auf dem gleichen hohen Niveau wie im Vorjahr bereitgestellt. Die Anstrengungen vieler Städte und Gemeinden im Bezirk um die Erneuerung der Innenstädte und Quartiere konnten somit trotz vielfach angespannter Haushaltslage weiter unterstützt werden.

Im Kreis Mettmann erhielt die Stadt Velbert insgesamt 1,4 Mio. € für Investitionen in Langenberg (Jugendzentrum an der Vogteier Straße), Birth-Losenburg und in der Nordstadt sowie für die neue Maßnahme Velbert-Innenstadt. Außerdem erhielten im Kreis die Städte Hilden, Monheim, Wülfrath und Ratingen Mittel aus den Programmen „Aktive Zentren“ und „Stadtumbau West“ zur Stärkung Ihrer Innenstädte.

Die Stadt Krefeld erhielt zur Fortsetzung Ihrer Maßnahme Innenstadt im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“ 412.000 € unter anderem für die Umgestaltung der Blumenstraße und des Spielplatzes Dreikönigenstraße sowie den Verfügungsfonds.

Im Bergischen Städtedreieck erhielt die Stadt Remscheid erstmals Fördermittel für die Innenstadt, unter anderem für einen Wettbewerb für den Friedrich Ebert Platz. Ein anderer Teil der Zuwendungen wurde für Projekte des Stadtumbaus im Stadtteil Stachelhausen-Honsberg zur Verfügung gestellt. Weitere Mittel gingen an die Stadt Solingen. Im Rahmen der Sozialen Stadt Nordstadt wurde unter anderem die energetische und funktionale Ertüchtigung der Grundschule Klauberger Straße bewilligt. Zur Stärkung der Solinger Innenstadt kann das Hof- und Fassadenprogramm sowie das Citymanagement fortgeführt werden. Darüber hinaus konnten weitere Mittel für die Sanierung und funktionalen Verbesserung des Jugendzentrums „Haus der Jugend“ zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt wurden der Stadt Solingen rund 6,6 Mio. € Fördermittel bewilligt. In der Stadt Wuppertal wurde neben der Maßnahme Döppersberg die „Soziale Stadt“-Maßnahme in Oberbarmen-Wichlinghausen mit rd. 2,8 Mio € unterstützt. Zusätzlich konnten im Rahmen des Aufrufs „Starke Quartiere – Starke Menschen“ in diesem Jahr erstmals Bewilligungen in Höhe von 3,9 Mio. € mit Mitteln aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) ausgesprochen werden.

In die Kommunen des Kreises Kleve flossen insgesamt 2,6 Mio. € an Fördermitteln zur Stärkung ihrer Innenstädte, beispielsweise 1,1 Mio. € in die Zentrenerneuerung der Stadt Kleve. Die Gemeinde Issum erhielt 598.000 € für die Ortskerne Sevelen und Issum.

Die Stadt Düsseldorf erhielt insgesamt 2 Mio. € für verschiedene Projekte im Stadtgebiet. Zum Beispiel wird mit 1,5 Mio. € die südöstliche Innenstadt in den Bereichen Friedrich-Ebert-Straße und Immermannstraße gefördert. Weitere 309.000 € wurden für den Stadtteil Rath, unter anderem für die Grün- und Wegeverbindung Rather Corso Nord bewilligt.

Auch in die Städte des Ruhrgebiets flossen erhebliche Mittel aus der Städtebauförderung.

In der Stadt Essen wurden die Maßnahmen der Sozialen Stadt in Bochold-Altendorf und Altenessen-Süd/Nordviertel mit insgesamt 973.000 € unterstützt. Im Rahmen der Gesamtmaßnahme Soziale Stadt Katernberg – Zollverein erhielt die Stadt Essen eine weitere Zuwendung in Höhe von 496.000 € unter anderem für das Hof- und Fassadenprogramm, den Verfügungsfonds und das Quartiersmanagement und die Stiftung Zollverein einen Zuwendungsbescheid über 9,2 Mio. € für Maßnahmen der denkmalgerechten Sanierung verschiedener Gebäude sowie zum Bau einer Parkouranlage für Jugendliche.

Die Stadt Duisburg erhielt insgesamt rund 6,6 Mio. € für verschiedene Projekte im Stadtgebiet. Zum Beispiel wird mit 4,9 Mio. € die Erneuerung der Innenstadt unterstützt, unter anderem der Umbau der Mercatorstraße, die Baureifmachung des Mercatorquartiers und die Bürgerbeteiligung für den Kantpark. Weitere 1,2 Mio. € sind für den Stadtteil Hochheide vorgesehen, um die integrierte Weiterentwicklung der Hochhaussiedlung durch den Rückbau von verwahrlosten Immobilien zu ermöglichen. Für die Stadtteile Hochfeld und Marxloh wurden insgesamt 502.000  € für die Fortsetzung des Quartiersmanagements und des Fassadenprogramms zur Verfügung gestellt.

In der Stadt Mülheim wurden insgesamt 778.000 € bewilligt für Maßnahmen in der Innenstadt im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“.

Die Stadt Oberhausen erhielt insgesamt über 1,1 Mio. € für verschiedene Maßnahmen der Stadterneuerung, davon 623.000 € für Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt in Oberhausen-Sterkrade (Citymanagement und Marketingkonzept) und 168.000 € für vorbereitende Maßnahmen in Oberhausen-Osterfeld im Rahmen der „Sozialen Stadt“.

Auch die Städte und Gemeinden des Kreises Wesel konnten sich über erhebliche finanzielle Unterstützung für die Investitionen in die Stadterneuerung freuen. So gingen rund 8 Mio. € in die Stadt Kamp-Lintfort für die städtebauliche Aufwertung des Rathausquartiers. Erstmals erhielten die Stadt Neukirchen-Vluyn sowie die Gemeinde Schermbeck Förderbescheide für Stadterneuerungsprojekte in ihren Innenstädten. In der Stadt Neukirchen-Vluyn wird mit einer Zuwendung in Höhe von rund 1,4 Mio. € unter anderem die Neugestaltung der Hochstraße gefördert. Die Gemeinde Schermbeck erhält die Zuwendung in Höhe von 99.000 € zur Umsetzung des 1. BA des Spiel- und Bewegungskonzeptes, das im Rahmen der Regionale 2016 entwickelt wurde.