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Pressemitteilung
 

 
 

04.03.2016

Betuwe: Erörterung zum Ausbau des Abschnitts 2.1 Friedrichsfeld beginnt am Mittwoch, den 09.03.2016, ab 10:00 Uhr in Wesel

Ab dem 09.03.2016, 10:00 Uhr findet die Erörterung der Einwendungen und Stellungnahmen im Planfeststellungsverfahren für die Betuwe-Linie,  Abschnitt 2.1 Friedrichsfeld, statt. Der Termin wird in der Schützenhalle/ Mehrzweckhalle, Ullrichstraße 42, 46485 Wesel durchgeführt. 

Der Termin ist nicht öffentlich. Teilnahmeberechtigt sind die Deutsche Bahn  als Vorhabenträgerin, die Stadt Voerde, Vertreterinnen und Vertreter der übrigen Fachbehörden und Träger öffentlicher Belange sowie die Einwenderinnen und Einwender und alle sonstigen vom Vorhaben Betroffenen und ihre gesetzlichen Vertreterinnen und Vertreter oder Bevollmächtigten. 

Zur Feststellung der Teilnahmeberechtigung wird eine Eingangskontrolle erfolgen. In diesem Zusammenhang wird ein amtlicher Lichtbildausweis (z. B. Personalausweis, Reisepass, Führerschein) benötigt. 

Weitere Informationen finden Sie im Amtsblatt Nr. 7 für den Regierungsbezirk Düsseldorf vom 18.02.2016.  

Die geplante Tagesordnung können Sie hier einsehen.

Die DB Netz AG hat für das o.a. Bauvorhaben beim Eisenbahnbundesamt (EBA) die Durchführung des  Planfeststellungsverfahrens beantragt. 

Die Eisenbahnüberführungen „Spellener Straße“ und „Poststraße“ werden für das dritte Gleis erweitert beziehungsweise erneuert. Wegen des Ausbaus des Wesel-Datteln-Kanals ist es erforderlich die Friedrichsfelder Eisenbahnbrücke zu erweitern und anzuheben. Die beiden existierenden Eisenbahnüberführungen über den Wesel-Datteln-Kanal werden daher komplett zurückgebaut und neu errichtet. Die Brücke wird dabei um rund 1,7 Meter angehoben, damit künftig größere Schiffe den Bereich passieren können. Für das neue Gleis wird ferner eine zusätzliche Kanalbrücke gebaut. Im Haltepunkt Friedrichsfeld wird der bestehende Mittelbahnsteig durch zwei neue Außenbahnsteige ersetzt. Der Haltepunkt wird somit zukünftig dreigleisig durchfahren. Die neuen Bahnsteige weisen eine Höhe von 76 Zentimetern über Schienenoberkante auf, wodurch ein bequemer Einstieg ermöglicht wird. Der Zugang zu den Bahnsteigen ist künftig über Treppen und barrierefrei über Rampen möglich. 

Die Bezirksregierung Düsseldorf ist innerhalb des Verfahrens für die Durchführung des Anhörungsverfahrens zuständig. Den nächsten Schritt stellt hierbei der Erörterungstermin dar. Sinn und Zweck dieses Termins ist, neben der nochmals umfassenden Information der Beteiligten über das Vorhaben, die Klärung aller für die Entscheidung erheblichen Fakten und Gesichtspunkte. Den Beteiligten wird Gelegenheit gegeben, sich mündlich zu äußern, ihre bereits schriftlich eingebrachten Einwendungen und Bedenken zu erläutern und mit dem Vorhabenträger unter Verhandlungsleitung der Bezirksregierung Düsseldorf zu diskutieren. Die Ergebnisse des Termins werden in die weitere Entscheidungsfindung der Planfeststellungsbehörde einbezogen. Im Erörterungstermin selbst wird keine Entscheidung in der Sache getroffen.