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Pressemitteilung
 

 
 

19.05.2016

Leichtbauhallenkomplex in Kamp-Lintfort wird zunächst nicht für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt

Aufgrund der gesamtpolitischen Lage und der derzeit rückläufigen Zahl der neuen Flüchtlinge in NRW können bisher alle ankommenden geflüchteten Personen in bestehenden Landeseinrichtungen untergebracht werden. Die Entwicklung der neuen Projekte erfolgt daher momentan bedarfsorientiert und Unterkunftsmöglichkeiten in festen Gebäuden werden hierbei natürlich bevorzugt, da in diesen entsprechende Qualitäts- und Unterbringungsstandards gewährleistet werden können.

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat deshalb gemeinsam mit dem Innenministerium entschieden, dass der Leichtbauhallenkomplex in Kamp-Lintfort zwar planmäßig baulich fertig gestellt wird, allerdings bis auf Weiteres keine Zuweisungen erfolgen werden. Erst für den Fall eines erneuten Anstiegs der Flüchtlingszahlen und wenn die anderen Landeskapazitäten nicht ausreichen sollten, wird auf die Plätze in den Leichtbauhallen zurückgegriffen werden. Das Gelände wird entsprechend gesichert und bewacht werden, wird aber vom Land bis auf Weiteres nicht für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden.