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Pressemitteilung
 

 
 

13.06.2016

Deponie Eyller Berg: Gesamtstaubwerte unauffällig, erhöhte Schwermetallwerte im März 2016

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat die Ergebnisse der Staubmessungen an der Deponie Eyller Berg für die Monate Januar bis März 2016 bekannt gegeben.

Im Januar und im Februar waren alle Werte unauffällig. Im März wurden an zwei Messstellen im südlichen Bereich der Deponie im Staubniederschlag erhöhte Schwermetallwerte gefunden. Der Anteil des Gesamtstaubs war gering und lag deutlich unter dem zulässigen Immissionswert.

Im März 2016 lag an den Messstellen KALI 001 der Wert für Blei bei 120, für Cadmium bei 4,5 und für Nickel bei 55 µg/(m²*d); an der Messstelle KALI 002 wurde ein Wert für Nickel von 22 µg/(m²*d) gemessen, die anderen Schwermetallwerte waren unauffällig.

Damit werden die Prüfwerte der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft)  bei Blei von 100, bei Cadmium von 2 und Nickel von 15 µg/(m²*d) – das sind Millionstel Gramm pro Quadratmeter und Tag – überschritten. Die TA Luft verwendet  allerdings Jahresmittelwerte, so dass die Erhöhung eines einzelnen Monatswerts die Einhaltung des Jahreswerts insgesamt bisher nicht beeinträchtigt.

Zur Klärung der Ursache der erhöhten Schwermetalldeposition hat die Bezirksregierung die Betreiberin zur kurzfristigen Stellungnahme aufgefordert. Im Vorfeld wurde die Deponiebetreiberin auf die Einhaltung der Staubminderungsmaßnahmen hingewiesen. Als Baumaßnahme wird derzeit die Abdeckung der mit Abfällen belegten Außenböschungen als weitere Minderungsmaßnahme forciert und soll in Kürze abgeschlossen sein.

Die Ergebnisse der Feinstaubmessungen sind wie bisher auch weiterhin unauffällig.

Die intensiven Kontrollen werden insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung der Staubminderungsmaßnahmen fortgesetzt.